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News, 08.01.2008
Weltwirtschaft
Prognosen für die Auslandskonjunktur 2008
­Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge wird die Weltwirtschaft auch im Jahr 2008 weiter deutlich wachsen. Wie das Institut erwartet, werden die europäischen Industrienationen vor allem von der guten Konjunktur in China und Indien profitieren.
Trotz der Immobilienkrise in den USA und den damit einhergehenden Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten scheinen die Folgen für die Weltwirtschaft nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln bislang nicht dramatisch. Selbst wenn die Nachwirkungen keineswegs ausgestanden seien, so das Institut, zögen die Turbulenzen auf den Immobilienmärkten die globale Konjunktur laut offizieller Statistik bisher kaum in Mitleidenschaft. Von daher bewertet das IW Köln die Aussichten für die Konjunktur sogar recht gut. So rechnet das Institut im Jahr 2008 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um fünf Prozent. Im Einzelnen erwartet das IW Köln dabei folgende Entwicklungen:
  • Asien: Die Volkswirtschaften China und Indiens werden dem Institut zufolge 2008 zu den neuen Lokomotiven der globalen Konjunktur. So prognostizieren die Experten für China einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwa zehn Prozent, für Indien ein Plus von etwa acht Prozent. Die lebhafte Investitionstätigkeit dieser Länder wird die Auftragslage der Unternehmen in Europa beflügeln und die Abhängigkeit vom Wirtschaftsmotor USA verringern.

  • Eurozone: Für den Euroraum rechnen die Wirtschaftsforscher mit einem Zuwachs des realen BIP von etwa 2,2 Prozent und damit einem schwächeres Wachstum als im Vorjahr (2,5%). Das starke Gefälle beim Wirtschaftswachstum zwischen den 13 Staaten, die zur Eurozone zählen, bleibt demnach bestehen. Das stärkste Wachstum erwarteten die Experten in Irland und Slowenien mit jeweils 4,1 Prozent, gefolgt von Luxemburg (4,0%) und Großbritannien (3,3%). Das schwächste Wirtschaftswachstum mit einem Plus von jeweils 1,7 Prozent werden wie schon im Jahr zuvor Italien und Portugal verzeichnen.

  • USA: Trotz der Turbulenzen auf den Immobilien- und Finanzmärkten wird die US-amerikanische Konjunktur nach Einschätzung des IW Köln an Dynamik leicht gewinnen. Demzufolge wird das Wachstum des realen BIP im Jahr 2008 mit einem Plus von zwei Prozent höher ausfallen als im Vorjahr (2007:1,8%). Weil sich der Arbeitsmarkt wieder guter Verfassung zeigt, erwartet das IW Köln auch eine Stabilisierung des privaten Konsums, der die US-Wirtschaft traditionelle stark antreibt. Weiterhin positiv wirkt auch Dollar-Schwäche, welche die US-Exportwirtschaft beflügelt, die zuletzt zum Wachstum deutlich beitrug.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln

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