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News, 14.11.2012
Weltweiter Werbemarkt
Weniger Werbeausgaben in Europa
Die Eurokrise belastet Europas Werbemarkt: Einer Nielsen-Studie zufolge gaben Unternehmen im zweiten Quartal EU-weit deutlich weniger für Werbung aus als im Jahr zuvor. Stärkster Wachstumstreiber im weltweiten Werbemarkt ist weiterhin das Medium Internet.
Am stärksten steigerte die Tk-Branche ihre Werbeausgaben (+7,9%). Dahinter folgten die Automobilindustrie (+6,3%) und der Sektor Entertainement (5,0%). Bild: Nielsen
Am stärksten steigerte die Tk-Branche ihre Werbeausgaben (+7,9%). Dahinter folgten die Automobilindustrie (+6,3%) und der Sektor Entertainement (5,0%). Bild: Nielsen
Während die Werbeausgaben weltweit klettern, zeigt sich in Europa eine gegenteilige Entwicklung. Hier ist der Werbemarkt am Schrumpfen. Das zeigt die Studie „Global AdView Pulse“, in deren Rahmen das Informations- und Medienunternehmen Nielsen vierteljährlich weltweit die Bruttowerbeinvestitionen in Internet, TV und Print sowie in Außenwerbung und Kino-Werbung erhebt. Danach lagen die Werbeausgaben in Europa im zweiten Quartal dieses Jahres 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ausnahmen war Großbritannien, Norwegen und die Türkei: Hier legten die Werbespendings im Vergleich zum Vorjahr zu. Gleiches galt für die Werbeausgaben weltweit. Sie erhöhten sich im zweiten Quartal auf ein Volumen von 139 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs um 2,4 Prozent. Das gesamte erste Halbjahr betreffend stand mit einem Werbevolumen von 266 Milliarden Dollar sogar auf Jahressicht ein Wachstum um 2,7 Prozent zu Buche.

Den stärksten Zuwachs der Werbeausgaben von den verschiedenen Hauptregionen verzeichneten im zweiten Quartal der Mittlere Osten und Afrika. In dieser Region erhöhten sich die Werbespendings gegenüber Vergleichszeitraum 2011 um 19,6 Prozent. Dahinter folgte Lateinamerika mit einem Mehr an Werbeausgaben von 4,9 Prozent. „Und auch das Wachstum in Lateinamerika von 4,9 Prozent wäre ohne die rückläufige Entwicklung in Mexiko deutlich größer ausgefallen“, so Nielsen. In Nordamerika entwickelten sich der Werbeausgaben ebenfalls uneinheitlich: Während in den USA der Werbemarkt im zweiten Quartal ein Plus von 2,4 Prozent verzeichnete, fiel in Kanada das Werbevolumen um zwei Prozent geringer als im Vorjahr aus. Auch in Asien legten die Budgets für Werbung zu. Dort erhöhten sich die Werbespendings im Durchschnitt aller Länder binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent.

Weniger Werbung in Print


Wachstumssieger bei den Werbemedien war einmal mehr das Internet. So erhöhten sich die Werbeausgaben für digitale Werbung im zweiten Quartal auf Jahressicht um 7,2 Prozent. Kräftige Zuwächse verzeichneten auch die Radio- und Kino-Werbung mit einem Plus von 6,6 bzw. 5,9 Prozent.  In Außenwerbung investierten Unternehmen im zweiten Quartal 4,7 Prozent mehr und in Fernsehwerbung 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Printmedien gewannen lediglich die Zeitungen mit einem Plus von 1,6 Prozent auf Jahressicht hinzu, bei den Zeitschriften und Magazinen verringerte sich dagegen das Werbevolumen um 1,3 Prozent.
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