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News, 25.07.2014
Wachstumsmotor IT
IT-Investitionen treiben Unternehmenserfolg
Nachhaltiges Unternehmenswachstum erfordert mehr denn je auch eine leistungsstarke IT. Wachstumsstarken Unternehmen ist dies auch bewusst: Sie investieren rund ein Fünftel mehr in ihre IT als vergleichbare Konkurrenten, zeigt eine Studie.
Fast alle wachstumsstarken Mittelständler verfügen über ein eigenes Rechenzentrum.
Fast alle wachstumsstarken Mittelständler verfügen über ein eigenes Rechenzentrum.

Die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von Unternehmen hängt immer mehr auch von der Schlagkraft der IT ab – auch im Mittelstand. Das belegt jetzt auch ein Whitepaper, in dem das Marktforschungsunternehmen IDC im Auftrag des IT-Anbieters Rittal untersucht hat, welchen  Einfluss Rechenzentren auf den wirtschaftlichen Erfolg von mittelständischen Unternehmen haben. Danach messen Mittelständler einem leistungsstarken Rechenzentrum einen hohen Stellenwert bei und stellen hierfür auch entsprechende IT-Budgets bereit. Letzteres gilt insbesondere für die wachstumsstarken Unternehmen. So planen 98 Prozent der Mittelständler, die im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum erzielten, ihre IT-Investitionen zu erhöhen oder wenigstens konstant zu halten. Die hohe Bedeutung der IT als Wachstumsmotor zeigt sich auch der Blick auf die Höhe der IT-Budgets. So ergab die Studie, dass wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen durchschnittlich 20 Prozent mehr in ihre IT investieren als andere Unternehmen mit einem vergleichbaren Umsatzniveau.

Eigenes Rechenzentrum für Mittelständler Schlüssel zum Erfolg

Der Befragung nach sehen 93 Prozent der mittelständischen IT-Entscheider ein eigenes Rechenzentrum als wichtig oder sehr wichtig an. Diese Einschätzung deckt sich mit einem weiteren Ergebnis, demnach fast alle befragten Mittelständler (97 %), die im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum verzeichneten, ihre IT-Ressourcen in einem eigenen Rechenzentrum gebündelt haben.

Was die Modernität und damit Leistungsfähigkeit der Rechenzentren angeht, sind viele Mittelständler allerdings im Hintertreffen. So bezifferten die IT-Verantwortlichen das Alter ihres Rechenzentrums im Schnitt auf 6,9 Jahre.  „Bei diesem Alter erschwert sich bereits der Einsatz moderner IT-Komponenten, da diese eine höhere Energiedichte haben und hochverfügbar sein müssen“, so der IT-Infrastruktur-Anbieter Rittal in seinem Bericht. „Auch haben sich die Energieeffizienz der IT-Komponenten sowie die Kühlkonzepte für Racks und Serverräume in den letzten Jahren teilweise erheblich weiterentwickelt.“

Energieeffizienz als Hebel zur Kostenreduktion


Nachholbedarf haben die Unternehmen insbesondere bei der Energieeffizienz: 57 Prozent der Befragten melden PUE-Werte (Power Usage Effectiveness) von über 2,0. Rittal zufolge bedeutet dies, dass für jede Kilowattstunde Strom, die von den IT-Geräten verbraucht wird, zusätzlich über eine Kilowattstunde für die Kühlung sowie die weitere Anlagen- und Gebäudetechnik anfällt.

Der PUE-Wert setzt die im Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verhältnis zur Energieaufnahme der Rechner: Je näher der PUE-Wert der Zahl 1 kommt, desto effizienter arbeitet das Rechenzentrum. „Industrieweit gilt ein PUE-Wert von 1,4 als ausgezeichnet, während große IT-Dienstleister mit optimierten Anlagen auch Werte von 1,2 oder weniger erreichen“, so Rittal.

Luft nach oben in Sachen Energieeffizienz und damit Einsparpotenzial gibt es der Studie nach bei vielen Mittelständlern unter anderem bei der Kühlung. Hier ergaben die Befragungsergebnisse, dass die Rechenzentren durchschnittlich auf einem Temperaturniveau von 15,5 Grad Celsius gehalten werden. Hier schlummert IDC zufolge vielfach noch enormes Einsparpotenzial, wie Rittal ausführt. „Anstatt komplette Räume zu kühlen, ist es deutlich effizienter, mit direkter Kühlung im Rack oder in einzelnen Gängen zu arbeiten. Dadurch ist eine höhere Gesamttemperatur im Raum zulässig und die Kosten für die Kühlung sinken.“

Baustellen: Ausfallsicherheit und Zukunftsfähigkeit der IT


Bestehende Redundanzkonzepte sind oft veraltet und nicht zuverlässig genug, um das hohe Maß an Verfügbarkeit zu gewährleisten, das Kunden im heutigen wettbewerbsintensiven Marktumfeld erwarten. Entsprechend nannten 24 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen redundante Infrastrukturen als wichtigsten Bereich, der modernisiert werden muss. Besonders aber was die Leistungsfähigkeit der eigenen IT als Ganzes angeht, sehen viele Luft nach oben. So bescheinigten nur 46 Prozent der Befragten ihrer IT eine sehr hohe Zukunftsfähigkeit. Immerhin rund acht von zehn Befragten (79 %) sind allerdings der Überzeugung, dass die abgefragten IT-Herausforderungen für ihr Unternehmen lösbar sind.

Neue Technologien verändern die IT-Strategie

Für die große Mehrheit der IT-Entscheider ist heute bereits klar, dass sich die IT-Strategie des Unternehmens ändern wird. Als Treiber nennen 75 Prozent die Themen Big Data und Mobile Computing. Für 60 Prozent der Unternehmen käme zur Bewältigung der künftigen IT-Anforderungen auch der Rückgriff auf Kapazitäten aus einer Public oder Hybrid Cloud in Frage, jedoch überwiegen aktuell noch die Bedenken ob der Risiken.

„Die Untersuchung hat gezeigt, dass die IT ein wichtiger Faktor zum Erreichen der Geschäftsziele ist. So sind viele Unternehmen auch bereit, in Technologien wie Cloud, Big Data oder Mobile Computing zu investieren. Das eigene Rechenzentrum ist hierfür der Schlüssel zum Erfolg, da Aspekte wie Sicherheit und Verfügbarkeit einen hohen Stellenwert besitzen“, sagt Dirk Miller, Executive Vice President Marketing bei Rittal.

„IT-Infrastrukturen müssen erneuert werden, um am Markt Schritt zu halten. Die Frage ist, ob modernisiert oder neu gebaut werden soll“, erläutert Bernd Hanstein, Hauptabteilungsleiter Produktmanagement IT bei Rittal. „Großes Potenzial sehen wir auch in effizienten, adaptiven Kühlkonzepten. Denn dazu können IT-Leiter Vorteile durch eine Flexibilisierung ihrer Angebote und die damit verbundene Kostensenkung voll ausspielen.“

Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

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