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News, 06.02.2013
Volkskrankheit Krebs
Krebserkrankungen zweithäufigste Todesursache
Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes geht inzwischen jeder vierte Todesfall in Deutschland auf Krebs zurück. Häufigste Krebsart mit Todesfolge sind sowohl bei Frauen als auch Männern Tumore an den Verdauungsorganen.
Wie aus der Statistik hervorgeht, leben unheilbar an Krebs erkrankter Menschen im Durchschnitt heute gut drei Jahre länger als vor 30 Jahren.
Wie aus der Statistik hervorgeht, leben unheilbar an Krebs erkrankter Menschen im Durchschnitt heute gut drei Jahre länger als vor 30 Jahren.

Jeder vierte Deutsche stirbt an Krebs: Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar in Wiesbaden mitteilte, war im Jahr 2011 bei 26 Prozent aller in Deutschland verstorbenen Personen (insgesamt 852.328) die Todesursache Krebs.  Dem Statistikamt zufolge habe sich damit der Anteil der an einer Krebserkrankung verstorbenen Personen in Deutschland in den letzten 30 Jahren um fast 25 Prozent erhöht. Damit sind Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Die meisten Todesfälle gehen nach wie vor in Deutschland auf Herz-Kreislauferkrankungen zurück. Anders als beim Krebs hat sich der Anteil der durch sie bedingten Todesfälle in den letzten drei Jahreszehnten jedoch um ein Viertel reduziert (-23%).

Häufigste Krebsart mit Todesfolge waren unter männlichen Verstorbenen Erkrankungen der Verdauungsorgane. Hieran verstarben 2011 in Deutschland 38.531 Männer. Damit entfiel auf  diese Krebserkrankungen rund ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle (32%). An zweiter Stelle lagen Lungen- und Bronchialkrebs mit 31.293 Sterbefällen und einem Anteil von 26 Prozent.

Bei den Frauen führten ebenfalls 2011 von Krebs befallene Verdauungsorgane das Ranking der krebsbedingten Todesursachen an. Hier machten entsprechende Erkrankungen der Verdauungsorgane mit 31.694 verstorbenen Personen 30 Prozent der krebsbedingten Todesfälle aus. Zweithäufigste Krebsart mit Todesfolge war Brustkrebs mit 17.815 Sterbefällen und einem Anteil von knapp 18 Prozent.

Am stärksten nahmen bei den Männern Krebserkrankungen der Leber zu. Dem Statistikamt zufolge erhöhte sich der Anteil männlicher Personen, die aufgrund von Leberkrebs verstarben, in den letzten 30 Jahren um fast 56 Prozent. Frauen sterben heute mehr als doppelt so häufig an Krebserkrankungen, die mit dem Konsum von Tabakwaren in Verbindung gebracht werden können, wie Lungen-, Bronchial-, Luftröhren- und Kehlkopfkrebs (+124%).

Das Durchschnittsalter der infolge einer Krebserkrankung verstorbenen Personen lag 2011 bei 73 Jahren. Damit starben an Krebs Erkrankte 2011 im Durchschnitt 3,1 Jahre später vor 30 Jahren. Dabei wurden Frauen, die aufgrund von Krebs verstarben, im Durchschnitt 74 Jahre alt, Männer dagegen nur durchschnittlich 72,1 Jahre.

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