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News, 07.01.2014
Langsamer steigende Verbraucherpreise
Inflation in Deutschland 2013 auf 3-Jahrestief
Die Verbraucherpreise sind in Deutschland 2013 im Durchschnitt deutlich geringer gestiegen als in den Jahren zuvor. Teuerungsdämpfend wirkten vor allem rückläufige Preise für Energie. Höhere Nahrungsmittelpreise fachten allerdings bei den Verbrauchern die gefühlte Inflation an.
Bei einer Inflation von weniger als zwei Prozent sieht die Europäische Zentralbank (EZB) die Preise als stabil an.
Bei einer Inflation von weniger als zwei Prozent sieht die Europäische Zentralbank (EZB) die Preise als stabil an.
Wie das Statistische Bundesamt auf Basis bislang vorliegender Ergebnisse mitteilte, mussten Verbraucher in Deutschland 2013 für Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 1,5 Prozent mehr zahlen als 2012. Eine schwächere Inflation gab es zuletzt in Deutschland im Jahr 2010, als die Verbraucherpreise im Jahresmittel lediglich um 1,1 Prozent gestiegen waren. 2012 hatte sich das Leben für Verbraucher noch im Schnitt um 2,0 Prozent verteuert, 2011 sogar um 2,3 Prozent. Zum Jahresende zogen die Verbraucherpreise jedoch wieder etwas stärker an. So mussten Verbraucher im Dezember für Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 0,4 Prozent mehr zahlen als im November und 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im November hatten sich die Preise lediglich um 0,2 Prozent auf Monatssicht und im Jahresvergleich um 1,3 Prozent erhöht.

Maßgeblich verantwortlich für die vergleichsweise niedrigere Jahresteuerungsrate war dem Statistikamt zufolge die rückläufige Preisentwicklung von Energieerzeugnissen, die sich infolge der weltweiten Konjunkturschwäche und damit einer geringeren Nachfrage deutlich im Jahresvergleich verbilligten. Was jedoch bei Energie an Geldeinsparung stand, das wurde durch die Teuerung von Nahrungsmitteln aufgezehrt. Hier setzte sich der starke Preisauftrieb zum Jahresende fort. Wie das Statistikamt auf Basis der bislang vorliegenden Ergebnisse ermittelte, lagen die Preise für Lebensmittel im Dezember durchschnittlich 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Daneben gab es im Dezember erstmals auch bei Energieprodukten wieder einen Preisanstieg. Hier überstiegen die Verbraucherpreise im Dezember den Vorjahresstand um 1,1 Prozent.
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