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News, 31.01.2019
Konsumklima weiter im Aufwind
Deutsche Verbraucher trotz wachsendem Konjunkturpessimismus positiv gestimmt
Die Deutschen gehen optimistisch ins neue Jahr. Zwar nehmen die Bedenken hinsichtlich der weiteren Konjunkturentwicklung zu, aufgrund weiter anziehender Einkommenserwartungen tut dies der ausgeprägten Kauflust keinen Abbruch.
Viele Deutsche konsumieren lieber als ihr Geld für Minizinsen auf die Bank zu bringen.
Viele Deutsche konsumieren lieber als ihr Geld für Minizinsen auf die Bank zu bringen.
Das Konsumklima in Deutschland hat sich zu Beginn des Jahres weiter verbessert. Nach einem Stand von 10,4 Punkten im Dezember legte der von der Gesellschaft für Konsumforschung ermittelte Indikator für die Verbraucherstimmung in Deutschland im Januar auf revidiert 10,5 Punkte zu. Damit notiert der Indikator nur geringfügig unter dem hohen Niveau des Vorjahresmonats (01/2018: 10,8 Punkte). Für Februar prognostiziert die jüngste GfK-Umfrage einen weiteren Anstieg des Konsumklimaindikators auf 10,8 Punkte. Grund für die bessere Verbraucherstimmung sind weiter anziehende Einkommenserwartungen und eine gegenüber Dezember gestiegene Anschaffungsneigung. Getrübt wird positive Stimmung lediglich von einem rückläufigen Konjunkturoptimismus. Hier gaben die Erwartungen den vierten Monat in Folge nach. „Die Schere zwischen den Konjunktur- und Einkommensaussichten geht auch zu Jahresbeginn weiter auseinander“, konstatiert die GfK. „Zudem kann im Sog einer steigenden Einkommenserwartung auch die Anschaffungsneigung ihre Vormonatsverluste komplett kompensieren. Da auch die Sparneigung im Januar sinkt, kann das Konsumklima um 0,3 Punkte zulegen.“

Aufgrund des guten Jahresstarts prognostiziert die GfK für 2019 ein weiteres Wachstum der privaten Konsumausgaben in Deutschland um 1,5 Prozent. „Vor allem die erwartete positive Arbeitsmarktentwicklung in Verbindung mit positiven Einkommensaussichten werden die entscheidenden Stützen der Konsumkonjunktur sein“, so GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Ein weiteres Schwinden des Vertrauens in die Konjunktur könnte Bürkl nach jedoch auch schnell die Konsumneigung der Verbraucher schwinden lassen. „Sollte es zum Beispiel zu einer Eskalation im Handelsstreit kommen, die die Exportaussichten noch stärker beeinträchtigt, wäre das für die Exportnation Deutschland ein schlechtes Signal. Sollte dadurch die Angst vor Jobverlust bei den Arbeitnehmern wieder zunehmen, würde das unmittelbar das Konsumklima belasten und die Prognose gefährden.“

cs/GfK; Bild: moerschy / pixabay; Lizenz: CC0 Creative Commons

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