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News, 20.08.2008
Verbraucher-Studie
Kids in Deutschland – zahlungskräftig und belesen
Sie lesen gerne Zeitschriften und Bücher, sitzen regelmäßig vor dem Computer und verfügen über mehr als sechs Milliarden Euro Kaufkraft – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Medien- und Konsumverhalten deutscher Kinder.
Der Umgang mit dem Computer wird für die meisten deutschen Kinder ab sechs Jahren immer mehr zur Selbstverständlichkeit: Laut der neuen KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA), die der Egmont Ehapa Verlag seit 15 Jahren durchführt, geben inzwischen sieben von zehn befragten 6- bis 13-Jährigen in Deutschland an, zumindest ab und zu in ihrer Freizeit am PC zu sitzen. 3,1 Millionen und damit mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe nutzen mittlerweile auch das Internet. Noch beliebter als PC und Handy sind jedoch noch immer Zeitschriften und Bücher.

„Kinder sind wirklich multimedial unterwegs. Obwohl die elektronischen Medien an Bedeutung gewinnen, konnten auch die Kinderzeitschriften wiederum zusätzliche junge Leser gewinnen“, kommentiert Ingo Höhn, Geschäftsleiter Anzeigen beim Egmont Ehapa Verlag, die diesjährigen Ergebnisse. Demnach stehen Zeitschriften (86%) und Bücher (79% Prozent) in der Gunst der jungen Konsumenten nach wie vor ganz oben. Allein die 40 abgefragten Kindermagazine erreichen vier Millionen junge Leser.

Als Konsumenten eine Marktmacht

Ob nun Lebensmittel, Magazine und Bekleidung oder auch Computer, Handys und CDs: Deutsche Kinder sind inzwischen eine Marktmacht. Allein mit Taschengeld und Geldgeschenken kommen sie auf jährlich mehr als 2,6 Milliarden Euro, über die sie weitestgehend frei verfügen – zuzüglich derzeit 3,8 Milliarden Euro auf dem Sparbuch. „Diese Ergebnisse belegen die große Bedeutung von Kindern als Kunden der Gegenwart und Zukunft“, sagt Ingo Höhn. Hinzu kommt: Im Haushalt sind sie Mitentscheider und üben deshalb auch im Hinblick auf so manche Kaufentscheidung ihrer Eltern großen Einfluss. Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Durchschnittlich erhalten 6- bis 13-Jährige pro Monat 23,30 Euro an Zuwendungen, wobei die 6- bis 9-Jährigen im Durchschnitt monatlich auf 14,10 Euro und die 10- bis 13-Jährigen auf 32,50 Euro kommen.
  • Die wichtigsten Ausgabenposten, für die das Taschengeld verwandt wird, sind Süßigkeiten ( 59%), Zeitschriften/Comics/Magazine (46%) und Eis (35%), gefolgt von Fast Food/Essen unterwegs (24%), Spielsachen (21%), Sticker (19%), Kinobesuche (18%), Handy-Kosten (18%) und Musik-CDs (14%).
  • Ein Teil des Geldes, das die Kids erhalten, wird in der Regel auch gespart – pro Kopf im Durchschnitt 662 Euro jährlich. Rund zwei Drittel (63%) sparen dabei einen Teil, ein gutes Fünftel (22%) sogar alles. Investiert wird das Gesparte oft in ein Handy (14%), gleichauf gefolgt Spielwaren oder Bekleidung (jeweils 12%). Weitere Posten: Computerspiele und PC-Equipment (11%), Konsolenspiel oder auch ein Fahrrad (jeweils 9%). Nur eine Minderheit spart gar nichts (16%).
  • 1,8 Millionen 10- bis 13-Jährige und 400.000 6- bis 9-Jährige besitzen ein eigenes Handy. In dessen Nutzung investieren sie, meist unterstützt von ihren Eltern und über eine Prepaid-Card (83%), pro Jahr im Durchschnitt 295 Euro.
  • 56 Prozent (+6%) der 10- bis 13-Jährigen und 43 Prozent (+3%) der 6- bis 9-Jährigen besitzen einen Handspielgeräte wie bspw. Gameboy, Nintendo DS, PSP, und 43 Prozent (+9%) der 10- bis 13-Jährigen eine Spielkonsole.
  • Am liebsten verbringen männliche und weibliche 6- bis 13-Jährige ihre Freizeit mit Freunden (jeweils rund 80%). Der Computer (33%), Handspielgeräte (32%) und Spielkonsolen (24%) kommen bei Jungs im Ranking der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen nur auf die Plätze fünf bis sieben, bei Mädchen rangieren sie noch nicht mal unter den Top-10.

Für Interessenten bietet der Egmont Ehapa Verlag eine detaillierte Zusammenfassung der KidsVerbraucherAnalyse 2008 (KidsVA) zum kostenlosen Download.

Quelle: Egmont Ehapa Verlag

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