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News, 12.10.2009
Usability
Fast jeder Dritte beklagt Benutzerfreundlichkeit im Netz
Bei vielen Websites lässt die Benutzerfreundlichkeit, im Fachjargon als Usability bezeichnet, stark zu wünschen übrig. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Internetnutzern, der zufolge viele Nutzer häufig nicht im Internet das finden, was sie suchen. Die Hauptursachen: eine unzureichende Benutzerführung und zu viel Online-Werbung.

Das beste Online-Angebot hilft wenig, wenn die Website nicht benutzerfreundlich ist. Denn die meisten Nutzer haben weder Zeit noch Muse, sich mit einer Website rumzuärgern. Gerade dies ist aber oft der Fall. So hat rund jeder dritte Internutzer (31%) häufig oder sehr häufig auf Websites Probleme mit der Navigation (31%). Ein weiteres Drittel fühlt sich durch Online-Werbung wie Banner, Pop-ups oder blinkende Bildern häufig oder sehr häufig so stark abgelenkt, dass es ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM unter deutschen Internetnutzern durchgeführt hat.

Wie es um die Benutzerfreundlichkeit von vielen Online-Angeboten steht, zeigt auch der Umstand, dass 30 Prozent der Internetnutzer häufig nicht die gesuchten Informationen auf einer Website finden, obwohl sie sicher sind, dass diese auf ihr verfügbar sind. Dass man Erstbesucher ebenso wie Kunden damit schnell vergrault, zumal die Konkurrenz nur einen Mausklick weit entfernt ist, liegt auf der Hand. Wie sehr eine mangelhafte Usability von Websites die Nerven mancher Nutzer strapaziert, verdeutlicht ein weiteres Ergebnis der Befragung. So gaben 17 Prozent der Internnutzer an, dass sie in solchen Fällen oftmals so verärgert sind, dass sie am liebsten ihren Rechner aus dem Fenster werfen würden.

Betrachtet nach Geschlecht und Alter zeigen sich jedoch sehr große Unterschiede. Während bei den Frauen fast jede fünfte (23%) regelmäßig ihren Rechner in die Tonne treten wollte, sind es bei den Männern gerade einmal halb so viele. Am gelassensten im Umgang mit dem Internet sind allerdings die über 60-Jährigen: Von ihnen ärgert sich nur jeder Zehnte regelmäßig online schwarz. Bei den 14- bis 29-Jährigen hingegen stehen fast ein Drittel (30%) häufig kurz vor einem Wutausbruch.


[Quelle: BITKOM]
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