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Management-Institut Dr. A. Kitzmann
Pressemitteilung

Unternehmensführung: Mit viel Harmonie in die Konfliktfalle

Seit Jahrzehnten herrscht die Erkenntnis vor, dass ein harmonisches Zusammenarbeiten die Produktivität beflügelt. Experten sehen den Bogen überspannt: Ein übertriebenes Harmoniebedürfnis werde immer öfter zum Hemmnis.
(PM) Münster, 13.07.2011 - Damals war die Erkenntnis verblüffend, heutzutage scheint es selbstverständlich: Als in den 1920er Jahren die sogenannten Hawthorne-Experimente im US-amerikanischen Illinois durchgeführt wurden, kamen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass günstigere Arbeitszeiten, mehr Lohn und ein verständnisorientierter Führungsstil (sprich: bessere Arbeitsbedingungen) zu einem massiven Anstieg der Produktivität führen.

Flache Hierarchien, Teamwork, Wertschätzung, Anerkennung, immer nett zueinander sein – Harmonie wurde daraufhin und bis heute zu einem regelrechten Führungsgrundsatz erhoben, an dem sich modernes Management messen lassen muss. Das paradoxe: Diese „Harmoniekultur“, wie Experten sie nennen, wird – anstatt zu helfen – nun immer öfter zum Hemmnis und birgt selbst riesiges Konfliktpotential.

„Harmonie ist das Bedürfnis eines jeden Menschen“, sagt Dr. Jana Völkel-Kitzmann, Co-Geschäftsführerin des Management-Instituts Dr. A. Kitzmann aus Münster. Es sei aber ein Fehler, innerhalb eines Unternehmens Harmonie zur Voraussetzung für erfolgreiche und befriedigende Zusammenarbeit zu machen. „Es ist genau anders herum“, so die Expertin, „und ein übertriebenes Streben nach Harmonie führt nur dazu, dass Konflikte nicht angesprochen, unterdrückt und dadurch – oft zeitlich verzögert – zu noch größeren Problemen werden, die dann den ganzen Betrieb lähmen können.“

Helfen könnten Seminare in zu den Themen Konfliktmanagement, auch biete ihr Institut Schulungen für Führungskräfte an, die den Umgang mit schwierigen Kunden und Mitarbeitern verbessern wollen. Wichtig sei zum Beispiel zu lernen, zwischen Sach- und Beziehungsebene zu trennen, argumentativ zu überzeugen, andere Meinungen aber auch akzeptieren zu können. Auch Stressbewältigung sei ein großes Thema und könne helfen, mit unangenehmen Situationen zurechtzukommen. „Letztendlich müssen Führungskräfte auch unpopuläre Maßnahmen treffen können. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies nicht immer harmonisch ablaufen kann.“

Mehr Informationen zum Beispiel unter kitzmann.biz/pages/seminare/konfliktmanagement.html
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Das Management-Institut Dr. Kitzmann ist eine Weiterbildungseinrichtung, die sich an Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung wendet. In Form von Seminaren (maximal 12 Teilnehmer) und in Form von persönlicher Beratung werden ...
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