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News, 05.12.2011
Umsatzplus
Einzelhandel mit Schwung im Schlussquartal gestartet
Der deutsche Einzelhandel hat im Oktober beim Umsatz unerwartet deutlich zulegt. Größter Gewinner auf Jahressicht war einmal mehr der Online-Handel.
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet HDE im Einzelhandel ein Umsatzplus von etwa zwei Prozent.
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet HDE im Einzelhandel ein Umsatzplus von etwa zwei Prozent.
Die Einkaufslust der Deutschen hat im Oktober weiter zugenommen und dem Einzelhandel einen unerwartet guten Start ins Schlussquartal beschert. Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge stieg der deutsche Einzelhandelsumsatz im Oktober gegenüber September kalender- und saisonbereinigt real um 0,7 Prozent. Nominal erhöhte sich der Einzelhandelsumsatz binnen Monatsfrist um 1,0 Prozent. Ökonomen hatten im Oktober eigentlich mit einer Stagnation gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab der Einzelhandelsumsatz inflationsbereinigt mit einem Rückgang um 0,4 Prozent ein wenig nach (nominal: +1,6%), was allerdings auch daran liegen dürfte, dass der Oktober 2011 einen Verkaufstag weniger hatte als der im Jahr zuvor. „Das war ein sehr gutes Ergebnis für den Einzelhandel“, sagte Kai Falk, Geschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE). Für November und Dezember erwartet der HDE sogar ein Umsatzplus auf Jahressicht um 1,5 Prozent.

Besser als im Vorjahr lief es insbesondere im sonstigen Einzelhandel (z.B. Uhren und Schmuck) mit einem realen Umsatzplus von 3,9 Prozent (nominal: + 0,9%) sowie im Online-und Versandhandel, der im Vergleich zum Vorjahresmonat inflationsbereinigt 2,8 Prozent mehr in den Kassen hatte. (nominal: +4,7%). Im  Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf lagen die Umsätze ebenfalls über dem Vorjahresniveau (real: +1,3%; nominal: +1,7%).

Weniger nachgefragt als im Vorjahresmonat wurden dagegen kosmetische, pharmazeutische und medizinische Produkte, wo der Einzelhandel binnen Jahresfrist einen Umsatzrückgang um nominal 1,1 Prozent und inflationsbereinigt um 0,9 Prozent verzeichnete. Bei den Kauf- und Warenhäusern verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls real um 1,5 (nominal: +0,2%), im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren sogar real um 3,1 Prozent (nominal: +0,5%).

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren lagen die Umsätze inflationsbereinigt ebenfalls unter dem Vorjahresniveau (real: -1,0%; nominal: +1,6%), wobei die Supermärkte, Discounter und Verbrauchermärkte real um 0,9 Prozent verloren (nominal: +1,7%) und der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln real um 2,7 Prozent (nominal: -0,3%).

Kumuliert von Januar bis Oktober erhöhte sich der deutschen Einzelhandelsumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 nominal um 2,7 Prozent und inflationsbereinigt um 1,1 Prozent.
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