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News, 12.12.2012
Umfrage Corporate Volunteering
Soziales Engagement von Mitarbeitern interessiert nicht
Mehr als ein Drittel aller Deutschen ist privat in einem Ehrenamt aktiv. Unterstützung von ihrem Arbeitgeber für ihr soziales Engagement erhalten jedoch nur die wenigsten.
Gleich ob Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) oder ehrenamtliche Arbeit bei einer Tafel - arbeitgeberseitig wird soziales Engagement nur selten unterstützt.
Gleich ob Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) oder ehrenamtliche Arbeit bei einer Tafel - arbeitgeberseitig wird soziales Engagement nur selten unterstützt.
Viele Unternehmen schreiben sich das Thema Corporate Social Responsiblity (CSR), soll heißen eine sozialbewusste, das Gemeinwohl fördernde und wertorientierte Unternehmensführung zwar auf die Fahne und werden dem, zumindest teils, im Unternehmensalltag auch gerecht. Wenn es aber um die Förderung sozialen Engagements der eigenen Mitarbeiter geht, auch als Corporate Volunteering bezeichnet, dann ist es mit dem gern nach Außen kommunizierten Sozialbewusstsein bei den meisten deutschen Unternehmen nicht weit her. Und das obschon dem Freiwilligensurvey der Bundesregierung zufolge 36 Prozent der Bundesbürger sich für das Gemeinwohl ehrenamtlich engagieren – und das meist neben ihrem Vollzeit-Job. So werden gerade einmal vier Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland, die privat in einem Ehrenamt aktiv sind, von ihrem Arbeitgeber in Form von freien Tagen diesbezüglich unterstützt. Ein weiteres Prozent der ehrenamtlich tätigen Beschäftigten nimmt einmal jährlich mit dem eigenen Team an einem ehrenamtlichen Projekt teil. Die absolute Mehrheit von 94 Prozent erfährt für ihr privat geleistetes soziales Engagement dagegen von dem eigenen Unternehmen keine Unterstützung. Das ergab jetzt eine Umfrage der Stellenbörse monster.de unter Arbeitnehmern in Deutschland und in Österreich. Laut Befragung wird die breitet Masse der privat sozial aktiven Arbeitnehmer hierzulande wohl auch künftig arbeitgeberseitig kaum auf Unterstützung zählen können: Lediglich ein Prozent der befragten Arbeitnehmer sagten, dass im eigenen Unternehmen eine Förderung gesellschaftlichen Engagements von Mitarbeitern aktuell geplant sei.

Die meisten Ehrenamtlichen engagieren sich dem Freiwilligensurvey 2009 zufolge im Sport (zehn Prozent). Weitere beliebte ehrenamtliche Tätigkeiten sind der persönlicher Einsatz in Kindergärten oder Schulen sowie in den Bereichen Religion und Kirche (jeweils sieben Prozent). Dahinter folgen die Bereiche Freizeit (sechs Prozent) sowie Kultur oder Soziales (jeweils fünf Prozent). Vergleichsweise viele Ehrenamtliche finden sich zudem bei Rettungsdiensten und Freiwilligen Feuerwehren, in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung sowie im Tier- und Umweltschutz (jeweils drei Prozent).
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