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News, 18.09.2012
Umfrage Beschaffung
Schlechte Organisation im Einkauf treibt Einkaufskosten in die Höhe
Unternehmen mit einer ineffizienten Einkaufsorganisation haben im Einkauf je Bestellvorgang im Durchschnitt doppelt so hohe Kosten wie der Durchschnitt aller Firmen, ergab jetzt eine Erhebung des BME.
Excel-Listen statt elektronische Beschaffung - die hohe Einkaufskosten vieler Unternehmen kommen nicht von ungefährt.
Excel-Listen statt elektronische Beschaffung - die hohe Einkaufskosten vieler Unternehmen kommen nicht von ungefährt.
Eine schlechte Organisation im Einkauf treibt die Beschaffungskosten in die Höhe. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Umfrage „Top-Kennzahlen im Einkauf“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Demnach belaufen sich die Kosten je Bestellvorgang in Unternehmen im Durchschnitt auf rund 100 Euro. In der Gruppe jener Unternehmen, die in puncto Effizienz der Einkaufsorganisation am schlechtesten abschnitten, verursacht jede Bestellung dagegen Kosten in Höhe von durchschnittlich 200 Euro. Die BME-Umfrage gab auch Aufschluss, woran es bei den Schlusslichtern im Einkauf unter anderem hapert. So nutzen diese elektronische Bestell- und Katalogsysteme gar nicht oder kaum und weisen eine geringe Automatisierungsquote aus. Dem BME zufolge liegt die Quote bei den Schlusslichtern sogar zum Teil bei deutlich unter 10 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Thema Kostensenkung: Während es der Durchschnitt aller Unternehmen schafft, die Materialkosten per anno im Schnitt um drei Prozent zu reduzieren, gelingt den Firmen, deren Einkauf ineffizient organsiert ist, in diesem Bereich pro Jahr im Schnitt nur eine Kostenreduktion um höchstens ein Prozent. „Die Effizienz der Einkaufsabteilungen nimmt direkten Einfluss auf den Wertschöpfungsbeitrag der Unternehmen“, konstatierte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des BME. „Gerade jetzt unter konjunkturell schwierigen Rahmenbedingungen gilt es für den Einkauf, seine Hausaufgaben sorgfältig zu erledigen.“ So seien Beschaffungsentscheider Hildebrandt zufolge aufgefordert, alle wesentlichen Kennzahlen zu erheben, um so entscheidend zur Kostensenkung beizutragen.

Die Analyse „Top-Kennzahlen im Einkauf“ basiert auf den Aussagen von über 200 BME-Mitgliedsunternehmen. Grundlage der Erhebung ist eine Umfrage unter BME-Mitgliedern nach den 25 wichtigsten Kennzahlen. Neben den klassischen Kennzahlen wie „Bestell- und Einkaufskosten“ erfasst die Umfrage u.a. auch Daten über die Nutzung von E-Commerce-Systemen und Einkaufsdienstleistern. Die aktuellen Ergebnisse können gegen eine Schutzgebühr über den BME bezogen werden.
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