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News, 09.10.2007
Umfrage
Internet ist für 44% der Online-Shop-Betreiber die stärkste Umsatzquelle
Der Internetvertrieb gewinnt für den Handel immer mehr an Bedeutung: Für viele Offline-Händler, die einen eigenen Online-Shop betreiben, markiert das Internet inzwischen sogar den umsatzstärksten Vertriebskanal. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Fast ein Drittel (30%) der Händler, die sowohl ein Ladengeschäft als auch einen Online-Shop betreiben, geben an, dass die im Internet genierten Umsätze mittlerweile die aus dem Offline-Handel deutlich übersteigen, und 12 Prozent, dass diese in etwa gleich hoch sind. Damit ist das Internet inzwischen für nahezu jeden zweiten (44%) Online-Shop-Betreiber (mit oder ohne Ladengeschäft) die wichtigste Umsatzquelle. Das zeigen die Ergebnisse der Händlerbefragung „Wohin geht die Reise“, die im Rahmen des Projekts eCommerce-Leitfaden von den Marktforschern der ibi research GmbH durchgeführt wurde.

Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge haben bereits etwa 60 Prozent der rund 48 Millionen deutschen Internetnutzer schon einmal Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt. Speziell für Unternehmen gewinnt das Internet als Einkaufsplattform zunehmend an Bedeutung. Dies gilt umso mehr, als im stationären Handel getätigte Einkäufe immer öfter über das Internet vorbereitet werden und die Entscheidung für ein Produkt und einen Anbieter häufig online fällt. Wer deshalb als Händler online nicht präsent ist, hat oft das Nachsehen und fällt hinter den Wettbewerbern schnell zurück.

Den hohen Stellenwert des Internet als Vertriebs- und Kommunikationsplattform verdeutlicht insbesondere der Umstand, dass dieses inzwischen der von Händlern am häufigsten genutzte Vertriebsweg ist. Der Umfrage zufolge verkaufen 92 Prozent der befragten Händler ihre Angebote über einen eigenen Online-Shop. Rund jeder dritte Händler nutzt Auktionsplattformen (32%), ein Viertel nutzt Verkaufsplattformen (25%). Jeweils ein Drittel verkaufen über einen Laden (33%) oder/und setzen auf Direktvertrieb (33%).

Danach befragt, wie viele Kunden, die im Ladengeschäft kaufen, sich zuvor im Online-Shop informiert haben, schätzt mehr als jeder dritte Händler (37%) deren Anteil auf mindestens ein Viertel, rund jeder fünfte (19%) auf mindestens die Hälfte und jeder zehnte (12%) sogar auf mindestens drei Viertel seiner Kunden. Als die drei größten Herausforderungen beim Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet nennen Online-Shop-Betreiber in erster Linie die Bekanntmachung des eigenen Online-Angebotes (80%), gefolgt von dessen Pflege (49%) und die rechtlichen Anforderungen (44%).

Der komplette Berichtsband zur Umfrage mit weiteren Informationen zu unter anderem vertriebs- und kommunikationspolitischen Maßnahmen, den wichtigsten Shop-Funktionen und Fragen der Internationalisierung des Online-Handels steht als kostenloser Download zur Verfügung.

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