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News, 19.12.2012
Familienunternehmer-Umfrage
Familienunternehmen verhalten optimistisch
Gut die Hälfte der Familienunternehmen in Deutschland erwartet im Jahr 2013 einen Umsatzzuwachs. Viele Familienunternehmen treibt einer Umfrage zufolge allerdings die Sorge vor Steuerhöhungen um.
Trotz der mehrheitlichen Zuversicht: Der Anteil der Familienunternehmer, die von einem Wachstum ausgehen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert.
Trotz der mehrheitlichen Zuversicht: Der Anteil der Familienunternehmer, die von einem Wachstum ausgehen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert.

Die Mehrheit der Familienunternehmen in Deutschland sieht sich auch 2013 auf Wachstumskurs. Wie eine Umfrage des Verbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER unter 636 Mitgliedsunternehmen ergeben hat, rechnen 53 Prozent der Unternehmen mit einem Wachstum ihres operativen Geschäfts. „Viele Unternehmer haben ihre Betriebe krisenfest gemacht, Gewinne reinvestiert und ihr Eigenkapital erhöht sowie die Lagerbestände und damit die Kapitalbindung gering gehalten“, so Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.  In einer vorangegangenen Befragung im Dezember hatten allerdings noch 56 Prozent ein Umsatzplus erwartet. Im Dezember letzten Jahres waren sogar noch 71 Prozent der vom Verband befragten Familienunternehmen für das Folgejahr von einem Unternehmenswachstum ausgegangen.

Von einem Einbruch der Beschäftigung geht Verbandschef Goebel trotz der anhaltenden konjunkturellen Schwächephase unterdessen nicht aus. „Durch breite Arbeitszeitflexibilisierung konnten wir schon in der letzten Krise unsere Mitarbeiter über schwierige Monate halten“, so Goebel. Den größten Unsicherheitsfaktor sieht Goebel auch 2013 in der Politik. Sorge bereitet den Familienunternehmen der Befragung nach vor allem die weitere Entwicklung der Steuerpolitik. So fürchten 56 Prozent der Unternehmen, dass die Steuern steigen könnten. 50 Prozent treibt über diese Sorge um einen weiteren Anstieg der Sozialabgaben um.

Auch die wachsende Verschuldung der Kommen (54%), aber auch der Länder (51%) sowie des Bundes (48%) bereitet vielen Unternehmen Sorge. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist für mehr als vier von zehn Familienunternehmen die Stabilität des Euro (44%), und immerhin 40 Prozent befürchten, dass sie 2013 verstärkt vom Fachkräftemangel betroffen sein könnten. „Wir müssen unseren Worten Taten folgen lassen und endlich den immens hohen Schuldenberg abbauen. Auch Herr Schäuble verspricht, schon bald ohne Neuverschuldung auszukommen, aber die Wahlversprechen fast aller Parteien sagen etwas anderes. Niemand hat die kommende Generation im Blick, der wir den Schuldenberg hinterlassen und die wir durch fehlende Mittel lähmen“, so Goebel.

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