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News, 21.07.2011
Umfrage
Deutsche zeigen wachsendes Interesse am mobilen Internet
Das mobile Internet wird bei den Deutschen immer populärer. Am stärksten gefragt ist das mobile Internet einer aktuellen Umfrage zufolge bei den 16- bis 24-Jährigen und bei den Gutverdienern.
Im Juni surften bereits rund 12 Millionen Deutsche über ihr Smartphone im Internet
Im Juni surften bereits rund 12 Millionen Deutsche über ihr Smartphone im Internet
Immer mehr Deutsche möchten das Internet auch von unterwegs aus nutzen. Mehr als jeder dritte Bundesbürger über 16 Jahren hegt inzwischen diesen Wunsch. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar fast zwei Drittel, die mobil ins Internet gehen möchten. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und der Marktforschungsgesellschaft VouGov Deutschland unter 1.142 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Zum Vergleich: Im Rahmen der ersten Erhebung im Jahr 2008 war der Anteil der Deutschen, die Interesse am mobilen Surfen zeigten, noch bei 21 Prozent gelegen.  

"Das Interesse der Deutschen am mobilen Internet befindet sich auf einem stetigen Wachstumskurs“, sagte Olav A. Waschkies (Pixelpark), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW. So böten auslaufende Mobilfunkverträge Verbrauchern die Option, auf moderne Smartphones mit Datenflatrate umzusteigen und über diese sehr viel stärker das mobile Internet zu nutzen. Mit dem Weihnachtsgeschäft wird das mobile Internet nach Auskunft des Experten einen weiteren Schub erhalten. Laut Waschkies werde dann die Markteinführung neuer Endgeräte weitere Kaufanreize für Verbraucher schaffen.

Interesse am mobilen Internet stark alters- und einkommensabhängig

Wie aus der Umfrage hervorgeht, lässt das Interesse am mobilen Internet mit zunehmendem Alter immer stärker nach: Während von 16- bis 24-jährigen rund zwei von drei Befragten (65%) das Internet von unterwegs aus nutzen möchten, sind es bei den 25- bis 34-Jährigen zurzeit nur knapp die Hälfte (47%). Von den Deutschen über 55 Jahren zeigt dagegen aktuell nur jeder Sechste (17%) Interesse am mobilen Internet. „In diesen Zahlen spiegelt sich deutlich die Endgerätepenetration in der Bevölkerung wider“, so der BVDW. Vor fünf Jahren habe sich bei der Verbreitung klassischer Internet-Flatrates dem Verband zufolge eine ähnliche Entwicklung gezeigt.

Die Neigung zum mobilen Internet entscheidet sich jedoch auch an der Höhe des Verdienstes. So zeigt die Studie: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto größer das Interesse am mobilen Surfen. Während von den Bundesbürgern mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro rund die Hälfte (49%) das mobile Internet als interessant erachtet, trifft dies bei Nutzern mit einem Nettoeinkommen von 2.500 bis 4.000 Euro nur auf gut ein Drittel der Befragten (35%) zu. In der Gruppe der Geringverdiener mit einem Nettoeinkommen von weniger als 2.500 Euro sieht aktuell sogar nur rund ein Viertel (27%) am mobilen Internet für sich Bedarf.

Daneben zeigt sich, dass vor allem Frauen das mobile Internet verstärkt für sich entdecken. So hat sich der Anteil weiblicher Handynutzer, die Interesse am mobilen Surfen haben, im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2008 von 16 Prozent auf 31 Prozent beinah verdoppelt. Dabei zeigt sich, dass das Nutzungsinteresse regional sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Die größte Offenheit für das mobile Internet weist Hamburg aus. Hier zeigt sich mehr als jeder Zweite (54%) am mobilen Surfen interessiert. Auf den weiteren Plätzen im Bundesländer-Ranking folgen Sachsen-Anhalt (46%), Nordrhein-Westfalen (39%) und Rheinland-Pfalz.

„Bereits im Juni 2011 stellte der BVDW gemeinsam mit Google Deutschland anhand aktueller Studienergebnisse fest, dass rund 12 Millionen private Smartphone-Nutzer in Deutschland und damit etwa 18 Prozent der volljährigen Gesamtbevölkerung im Mobile Internet unterwegs sind“, so der BVDW.  Mit den repräsentativen Ergebnissen der aktuellen Umfrage würden die bisherigen Studienergebnisse, welche dem mobilen Internet ein stark steigendes Wachstumspotenzial am Markt konstatieren, dem Verband zufolge weiter untermauert.
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