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Trennungskinder: Seit 20 Jahren hilft der Betreute Umgang

Betreute Umgang feiert 20-jähriges Jubiläum ++ Auch nach einer Trennung gilt: Kinder brauchen Vater und Mutter ++ Begleitet durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen treffen Kinder mit dem Elternteil, der nicht bei der Familie lebt, regelmäßig zusammen
(PM) München, 15.07.2015 - Seit 20 Jahren ist der Betreute Umgang eine Chance, wenn Eltern nach einer Trennung zerstritten sind und der Kontakt zum gemeinsamen Kind schwierig bis unmöglich ist. „Wir sind für diese Kinder da!“ betont Gabriele Buchwald, Gründerin und Leiterin der Initiative. Ihr Ziel besteht darin, Kindern trotz der Konflikte zwischen Vater und Mutter einen persönlichen Umgang mit dem getrennt lebenden Elternteil zu ermöglichen. Seit Gründung des Betreuten Umgangs im Jahr 1995 steigt die Zahl der begleiteten Kinder-Eltern-Kontakte stetig. Heute betreuen 15 ehrenamtliche Begleiterinnen bis zu 60 Familien im Jahr.

Beim begleiteten Umgang findet der Kontakt zwischen dem Kind und dem getrennt lebenden Elternteil oder wichtigen Bezugspersonen in Anwesenheit einer dafür geschulten Begleiterin statt. Den Rahmen bildet eine individuelle Vereinbarung mit den Eltern, der das Wie und Was des begleiteten Umgangs regelt. Die Treffen finden in den kinderfreundlichen Räumen oder im Garten der Initiative in der Münchner Isarvorstadt / Glockenbachviertel statt. Ausflüge sind möglich. Der begleitete Umgang dauert je nach Vereinbarung ein bis vier Stunden. Termine sind unter der Woche, am Wochenende und an Feiertagen möglich. Manche Familien nehmen nur wenige Wochen, andere bis zu fünf Jahre an diesem Angebot teil. Ein anderes Angebot ist die begleitete Übergabe. Dabei begleiten die Ehrenamtlichen die Kinder von einem zum anderen Elternteil, um Konflikte zwischen den Eltern zu vermeiden. Wer ehrenamtlich mitarbeiten will, erreicht Gabriele Buchwald täglich von 9:30 bis 12:30 Uhr unter Tel. 089 22800140. (1606 Zeichen)

Der Betreute Umgang wird durch die Landeshauptstadt München und durch die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung finanziert. Träger ist der Verein für Fraueninteressen München. Drei Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Organisation, zwei führen Erstgespräche mit den Eltern. 15 Ehrenamtliche, die aus unterschiedlichsten Berufen kommen, sind beim begleiteten Umgang und der begleiteten Übergabe vor Ort präsent. Etwa zwei Drittel der Kinder leben bei der Mutter, ein Drittel beim Vater.
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