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Pressemitteilung

Stuttgarter Münzenmesse 2010: Der Papst in Stuttgart - rein numismatisch!

Hochkarätige Münzenmesse für die Region am 18. und 19. September 2010 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle GÜNSTIGE VATIKANMÜNZEN AUF DER STUTTGARTER MÜNZENMESSE 2010 Highlight für Sammler, Anleger und Neulinge
(PM) STUTTGART, 16.09.2010 - (syn) Am Wochenende vom 18./19. September 2010 wird Stuttgart wieder zum Mekka für Münzensammler, Gold- und Silber-Anleger, Numismatik-Newcomer und Schnäppchenjäger. Neben einer Fülle moderner und historischer Münzen aus aller Welt lockt die traditionelle Stuttgarter Münzenmesse dieses Jahr mit einer kleinen Sensation: Jeder Besucher hat die Möglichkeit „normale“ 50 Cent in eine der höchst begehrten und seltenen 50-Cent-Vatikanmünzen mit dem Papstporträt einzutauschen!

Den Coup mit den Vatikanmünzen haben die Messebesucher dem Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels zu verdanken: „Es ist uns gelungen, ein größeres Kontingent der 50-Cent-Vatikanmünzen des laufenden Jahrgangs zu sichern. Diese geben wir - solange der Vorrat reicht - zum Nennwert an die Besucher der Stuttgarter Münzenmesse ab!“, sagt Michael Becker als Erster Vorsitzender des Fachverbandes. Man wisse wohl, dass die Münzen mit dem Papstporträt damit weit unter Sammlerwert abgegeben werden, fährt Becker fort und nennt als Beispiel den 2002er-Vatikan-Kurs-münzensatz. Dieser hatte damals im Vatikan einen Ausgabenwert von ca. 15 Euro und wird heute mit mindestens 500 Euro gehandelt. „Mit dieser Aktion lassen wir die Messegäste am diesjährigen 40. Verbandsgeburtstag teilhaben und unterstreichen die Bedeutung der Stuttgarter Münzenmesse für den süddeutschen Raum“, erklärt der Vorsitzende des mit mehr als 180 Mitgliedern größten europäischen Münzenhandelsverbandes.

In der Tat ist es die größte Münzenmesse in Baden-Württemberg und eine der bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern präsentieren über 100 Händler aus aller Welt ihre Schätze von der antiken Münze aus Athen bis zur modernen 10-Euro-Fußball-Gedenkmünze. Messe-Geschäftsführerin Barbara Balz weist dabei auf das internationale Flair der Stuttgarter Münzenmesse hin: „Neben den Münzprägestätten aus Deutschland, Österreich und Rumänien werden dieses Jahr auch wieder viele Händler aus dem Ausland vertreten sein. Die Stände aus vielen Ländern bilden ein buntes Mosaik des internationalen Münzhandels in der Stuttgarter Schleyer-Halle!“

Es gibt also einiges zu bestaunen und viel zu sehen auf der Stuttgarter Münzenmesse. Viele Besucher werden ihre Sammlung komplettieren oder sich einen lang gehegten Münzenwunsch erfüllen. Und natürlich werden auch verkaufswillige Messebesucher bera-ten: Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels bietet eine kostenlose, unab-hängige Münzenschätzung an. Ebenso stehen die renommierten Auktionshäuser Künker aus Osnabrück und Meister & Sonntag aus Stuttgart sowie die mit 250 Filialen weithin bekannte BW-Bank, die am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart ein Edelmetall- und Münz-kabinett unterhält, den Messegästen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Falsch-geldstelle der Deutschen Bundesbank ist vor Ort und ist für Fragen offen. Auch Spiel, Spaß und Spannung kommen nicht zu kurz. So veranstaltet der Münzen-fachhandelsverband an beiden Messetagen eine große Verlosung, jeweils mit einem Hauptpreis im Wert von mehreren hundert Euro. Außerdem dürfen die Besucher zu jeder vollen Stunde am Glücksrad drehen und können Preise gewinnen.

Bei der traditionellen Münzenmesse in der Landeshauptstadt dürfen auch die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg nicht fehlen. Einigen ist vielleicht gar nicht bekannt, dass rund 40 Prozent aller deutschen Sammler- und Umlaufmünzen aus den beiden baden-württembergischen Münzprägestätten Karlsruhe und Stuttgart stammen. Am Stand der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg können sich die Besucher einmal selbst vor Ort von der Qualitätsarbeit der Münzprägeanstalten aus dem Ländle überzeugen. Am Beispiel der Gedenkserie „Erfinder & Tüftler aus Baden-Württemberg“ kann exemplarisch der gesamte Entstehungsprozess von der Entwurfszeichnung des Künstlers bis hin zur fertigen Prägung nachvollzogen werden. Darüber hinaus wartet noch eine besondere Attraktion auf die Gäste, wie Münzdirektor Dr. Peter Huber verrät: „Jeder darf sich einmal an der historischen Spindelpresse versuchen und seine selbst hergestellte Gedenkprägung als Andenken von der Stuttgarter Münzenmesse mit nach Hause nehmen.“

Die Stuttgarter Münzenmesse 2010 bietet also viel interessante Münzgeschichte, Gele-genheiten zum An- und Verkauf sowie ein Feuerwerk an Attraktionen. Messe-Geschäfts-führerin Barbara Balz ist überzeugt: „Jüngere und ältere Besucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Deshalb ist die Stuttgarter Schleyer-Halle am 18. und 19. September nicht allein das Ziel von Münzensammlern und solchen, die es werden wollen, sondern eignet sich auch hervorragend für einen Familienausflug.

Stuttgarter Münzenmesse: 18.-19. September 2010; Samstag: 10 bis 17 Uhr; Sonntag: 10 bis 16 Uhr;

Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Mercedesstraße 69, 70372 Stuttgart; Eintritt: 6 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei

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