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News, 02.11.2011
Studie
Social Network-Nutzer setzen auf erhöhten Datenschutz
Mehr als drei Viertel der Nutzer von Social Networks nehmen mittlerweile bei den Voreinstellungen zum Datenschutz in ihren Nutzerkonten Veränderungen vor, zeigt eine aktuelle Studie.
Immer mehr Nutzer verändern auf Facebook & Co. die als Standard definierten Datenschutzeinstellungen.
Immer mehr Nutzer verändern auf Facebook & Co. die als Standard definierten Datenschutzeinstellungen.
Die anhaltenden Diskussionen um den Datenschutz auf Social Media-Portalen zeigen offensichtlich Wirkung. Fast acht von zehn befragten Social Network-Nutzern passen die von Facebook & Co. als Standard definierten Datenschutzeinstellungen dem eigenen Sicherheitsbedürfnis entsprechend an. Das geht aus einer repräsentativen Studie im Auftrag des Hightech-Branchenverbandes BITKOM hervor, der zufolge 77 Prozent der Social Media-Nutzer in ihrem meist genutzten Social Network in puncto Datenschutz-Niveau Veränderungen vorgenommen haben. Weitere neun Prozent beließen es nach der bewussten Auseinandersetzung mit den Datenschutzfunktionen bei den Voreinstellungen, während nur 11 Prozent sich mit den Datenschutzoptionen bislang überhaupt noch nicht beschäftigt haben. „Die große Mehrheit der Community-Mitglieder setzt sich inzwischen aktiv mit dem Thema Datenschutz auseinander“, konstatierte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Die höchste Neigung, dass Datenschutz-Niveau dem eigenen Sicherheitsbedürfnis anzupassen, zeigen Social Network-Nutzer im Alter zwischen 14 und 29 Jahren. In dieser Altersgruppe erklärten sogar 89 Prozent, die Voreinstellungen zum Datenschutz verändert zu haben. „Je älter die Nutzer, desto weniger beschäftigen sie sich mit dem Schutz ihrer Privatsphäre“, so der Verband. Aber auch das Bildungsniveau spielt offensichtlich eine Rolle: Während von den Abiturienten und Hochschulabsolventen  83 Prozent die Standard-Datenschutzeinstellungen verändern, tun dies von Social Network-Nutzern mit Hauptschulabschluss nur 69 Prozent.

Allerdings zeigt die Studie auch, dass es dem Gros der Nutzer nach wie vor beim Thema Datenschutz im Social Web an Wissen mangelt. So fühlen sich zwei Drittel der Befragten (66%) im Hinblick auf die Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Daten unzureichend informiert. „Gerade ältere Anwender und solche mit niedriger formaler Bildung wünschen sich mehr Aufklärung“, so der BITKOM.
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