VOLLTEXTSUCHE
News, 17.12.2015
Verstärkte Bedrohung durch Cybererpressung
Ransomware-Angriffe auf Unternehmen stark gestiegen
In diesem Jahr gab es nach einer aktuellen Studie doppelt so viele Attacken auf Unternehmen mit Erpressersoftware, sogenannter Ransomware, wie im Jahr 2014.
Bild: PantherMedia  / nevarpp
Bild: PantherMedia / nevarpp
Nach einer Umfrage des IT-Security-Anbieters Kaspersky Lab in Kooperation mit B2B International sieht fast die Hälfte aller Unternehmen weltweit (45 %) erpresserische Verschlüsselungsprogramme (Ransomware) als eine ernste Bedrohung an. Damit hat sich hier die Gefahreneinschätzung stark erhöht: Im Jahr 2014 meinte dies nur gut ein Drittel aller Unternehmen weltweit (37 %). Trotz der erhöhten Sensibilisierung gelingt es Cyberkriminellen weiterhin, Unternehmen mit erpresserischer Schadsoftware zu attackieren. So hat allein der Schädling CryptoLocker Medienberichten zufolge 234.000 Rechner weltweit infiziert.

Dass die Bedrohung durch Ransomware für Unternehmen zunimmt, zeigt auch die Studie „Kaspersky Security Bulletin 2015/2016“. So wurden in diesem Jahr von Kaspersky Lab mit insgesamt rund 50.000 Ransomware-Attacken rund doppelt so viele Erpressungsangriffe auf Unternehmen registriert wie im Jahr 2014. In der Studie hat Kaspersky Lab weltweit über 5.500 IT-Entscheider von Unternehmen in 26 Ländern über IT-Sicherheitsthemen befragt.

Cybererpresser haben es auf Unternehmen jeder Größenordnung abgesehen. Die eingesetzte Ransomware findet wie jede andere Schadsoftware ihren Weg in das Unternehmensnetzwerk: über E-Mails, schadhafte Anhänge oder Links auf infizierte Webseiten. Ahnungslose Mitarbeiter schleusen sie dann per Klick oder Download in das Unternehmen ein. Bemerkt wird Ransomware oft erst dann, wenn entsprechende Lösegeldforderungen gestellt werden.

„Cybererpressung gegen Unternehmen wird unter Cyberkriminellen immer beliebter“, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.  „Dabei gibt es selbst bei Zahlung von Lösegeld keine Garantie, wieder an die Daten zu kommen, auch weil die Schadsoftware selbst fehlerbehaftet sein kann“, so Suhl. Den besten Schutz gegen Ransomware bieten dem Experten nach ganzheitliche Sicherheitsansätze, die die komplette IT-Infrastruktur einschließlich aller Mobilgeräte abdecken, Schulungen von Mitarbeitern und regelmäßig Datensicherungsmaßnahmen vorsehen. „Nur so können Firmen vermeiden, sich eines Tages zwischen der Zahlung von Lösegeld und dem Verlust von Daten entscheiden zu müssen“, so Suhl.

cs/Kaspersky
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG