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News, 25.10.2013
IT-Security-Studie
Nur jeder siebte IT-Sicherheitsvorfall wird öffentlich bekannt
Die meisten Unternehmen halten es bei IT-Sicherheitsvorfällen in Sachen Transparenz mit der Devise „So viel nötig, so wenig möglich“, zeigt eine aktuelle Studie. Jedes vierte in jüngster Zeit von einem Datenleck betroffene Unternehmen weltweit schwieg sich hierzu sogar gänzlich aus.
Große Unternehmen informieren eher über IT-Sicherheitsvorfälle als kleine und mittelgroße Unternehmen.
Große Unternehmen informieren eher über IT-Sicherheitsvorfälle als kleine und mittelgroße Unternehmen.
Die Versuchung, Datenpannen zu vertuschen, ist für Unternehmen groß. Schließlich gefährden IT-Sicherheitsvorfälle das Vertrauen in Unternehmen und wirken schädlich auf das Unternehmensimage. Meist erledigen sich entsprechende Gedanken allerdings von selbst. So ergab eine weltweite Umfrage im Auftrag des IT-Security-Anbieters Kaspersky Lab, dass knapp drei Viertel aller Unternehmen (73%), die zwischen Mai 2012 und Mai 2013 von einem IT-Sicherheitsvorfall betroffen waren, hierüber Informationen an Dritte weitergeben mussten. „Für Organisationen und Firmen ist es oft unvermeidlich, dass IT-Sicherheitsvorfälle bekannt werden“, so das Sicherheitsunternehmen.

Besonders ärgerlich und kritisch für das Unternehmensimage sind IT-Sicherheitsvorfälle, die mit Kundendaten in Verbindung stehen. So musste der Studie nach fast jedes zweite befragte Unternehmen (44 %), das zwischen Mai 2012 und Mai 2013 eine Datenpanne  hatte, seine Kunden von dem Vorfall unterrichten. Ein gutes Drittel der betroffenen Unternehmen  informierte Partner (34 %),  und annähernd ebenso viele unterrichteten ihrer Zulieferer (33 %). Entsprechende Aufsichtsbehörden banden dagegen nur 27 Prozent der Unternehmen ein, die Medien informierten sogar nur 17 Prozent. Allerdings zeigt die Studie, dass der Druck, IT-Vorfälle Behörden gegenüber anzuzeigen, bei großen Unternehmen stärker ist als bei kleinen und mittelgroßen Firmen: So unterrichtete von ersteren mehr als ein Drittel der Betroffenen (37 %) entsprechende Behörden von dem Sicherheitsvorfall, von den kleinen und mittelgroßen Unternehmen dagegen lediglich ein Viertel (25 %).

„Auch wenn die Weitergabe von Informationen über Datenlücken der eigenen Reputation schaden kann, ist dies dennoch sinnvoll. Denn die Grenze des eigenen Firmennetzwerks hört nicht bei den eigenen Endpoints auf, sondern ist fließend“, so Kaspersky Lab. „Die Weitergabe von Informationen über Sicherheitsvorfälle sollte für Unternehmen weniger als Zwang, sondern als Mehrwert für Kunden und Partner gesehen werden.“
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