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News, 29.01.2013
Datenschutz-Studie
Die größten Datenschutz-Sorgen deutscher Verbraucher
Deutschlands Verbraucher sehen sich in puncto Datenschutz vor allem selbst in der Pflicht, zeigt eine aktuelle Studie. Besonders groß sind die Bedenken im Hinblick auf die Sicherheit der eigenen Daten bei Social Media sowie bei der mobilen Online-Nutzung via Handy bzw. Smartphone.
Am größten ist Misstrauen im Hinblick auf den Datenschutz bei Datenabfragen im Rahmen von Gewinnspielen und bei der Nutzung von sozialen Medien.
Am größten ist Misstrauen im Hinblick auf den Datenschutz bei Datenabfragen im Rahmen von Gewinnspielen und bei der Nutzung von sozialen Medien.
Nach Meinung der meisten Bundesbürger liegt die Verantwortung für den Schutz persönlicher Daten in erster Linie bei jedem Einzelnen selbst: 70 Prozent der Deutschen vertreten diese Ansicht. Die Meinung, dass der Schutz persönlicher Daten vorrangig Aufgabe des Gesetzgebers sei, vertreten 17 Prozent der Deutschen.  Weitere sieben Prozent der Bundesbürger sehen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit an erster Stelle den jeweiligen Anbieter, der von Verbrauchern Daten abfragt, in der Pflicht. Aus Sicht von drei Prozent der Deutschen obliegt der Schutz persönlicher Daten zu allererst den Datenschutzbehörden, für drei Prozent  sind hier vor allem Verbraucherschutzeinrichtungen gefordert. Das ergab jetzt eine bevölkerungsrepräsentative Studie, die die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung zum Internationalen Tag des Datenschutzes (28. Januar) im Auftrag des Bonusprogramm-Anbieters Payback erhoben hat.

Mehr als drei Viertel sorgen sich um Datenschutz in Social Media

Am größten sind die Bedenken bei der Herausgabe persönlicher Daten bei Gewinnspielen: Mehr als acht von zehn Verbrauchern (82%) begegnen Datenabfragen hier mit großer Skepsis. Ähnlich gering ist das Vertrauen in Sachen Datenschutz sozialen Medien gegenüber. Sie stufen 78 Prozent der Bundesbürger in diesem Punkt als wenig vertrauenswürdig ein. Ein Ergebnis, das angesichts der Offenheit von vielen Deutschen das eigene Privatleben betreffend in Facebook, Google plus & Co. ein wenig überrascht. Bei Krankenkassen, Versicherern und Banken haben weniger Verbraucher mit der Preisgabe persönliche Daten ein Problem.

Besonders ungern wird die Bankverbindung herausgegeben: Laut Studie haben 83 Prozent der Deutschen hiermit ein Problem. Äußerst kritisch wird auch die Herausgabe persönliche Fotos. Hier haben mit einem Anteil von 77 Prozent sogar noch mehr Verbraucher Bedenken als bei der Übermittlung von Krankblättern beziehungsweise der persönlichen Krankheitshistorie (73%). „Weniger sensibel werden hingegen Vor- und Nachname, die Angabe des Geburtsdatums sowie Einkaufsdaten erachtet“, so TNS Emnid.

Große Unsicherheit herrscht Datenschutzaspekte betreffend beim Gros der Deutschen vor allem in der digitalen Welt. So gaben knapp 60 Prozent der Deutschen an, sich der „Offline-Welt“ in Sachen Datenschutz am sichersten zu fühlen. Am größten ist die Sorge um die Sicherheit der persönlichen Daten bei der mobilen Nutzung des Internets: Nach eigener Auskunft haben aktuell nur fünf Prozent der Deutschen beim Empfangen und Versenden von Daten über das Smartphone oder Handy ein gutes Gefühl.
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