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News, 10.10.2007
Studie
Corporate Social Responsibility fördert Mitarbeitermotivation
Sozialbewusstes Handeln und gesellschaftliches Engagement bringt Unternehmen nicht nur Image-Punkte, sondern fördert auch deren Attraktivität als Arbeitgeber. Gerade für junge Fach- und Führungskräfte genießt die „Corporate Social Responsibility“ eines Unternehmens immer höhere Bedeutung, wie eine Studie nun belegt.
Über alle Branchen und Kontinente hinweg suchen Unternehmen Hände ringend nach qualifizierten Fach- und Führungskräften. Im Wettstreit um das beste Personal haben nur noch jene Unternehmen gute Chancen, die sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Die Attraktivität bestimmt jedoch nicht nur die Höhe der Vergütung, sondern ein Mix aus vielerlei Faktoren. Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens brands & values und jobscout24.de fällt dabei die Wertekultur eines Unternehmens immer schwerer ins Gewicht.

Wie aus der Studie hervorgeht, reichen alleinig attraktive Gehälter und gute Karriere-Chancen nicht mehr aus, um junge Führungskräfte für ein Unternehmen zu begeistern. Demnach achtet die Generation der 25- bis 45-jährigen Führungskräfte immer stärker darauf, ob sich ein Unternehmen auch für die Gesellschaft engagiert. Bei 80 Prozent der Stellensuchenden gibt das soziale Engagement des Unternehmens im Zweifelsfall sogar den Ausschlag: Bei gleichen Arbeitsbedingungen würden sie einem sozial engagierten Arbeitgeber den Vorrang geben.

Besonders hoch im Kurs: Das Corporate Volunteering, das heißt betriebliche Freiwilligenarbeit zum Wohle der Gesellschaft. Mehr als zwei Drittel (70%) der Befragten geben an, sich dahingehend engagieren zu wollen. Über 60 Prozent empfinden ein soziales Engagement als motivierend. Vier von zehn Befragten (40%) würden sich sogar für einen schlechter bezahlten Job entscheiden, wenn ihnen der Arbeitgeber die Möglichkeit einräumt, sich während der Arbeitszeit sozial zu engagieren.

Trotz seiner zunehmenden Bedeutung als strategisches Instrument zur Mitarbeitergewinnung und –bindung, würde Corporate Volunteering dennoch bislang von den Unternehmen kaum genutzt, kommentiert Martin Blumberg die Studienergebnisse. Darüber hinaus würden Unternehmen, die Corporate Volunteering in ihre Strategie integriert haben, entsprechende Projekte häufig zu wenig kommunizieren. Auch beschränke die Mehrheit das eigene Engagement auf kurzfristige Aktionen, statt sich im Rahmen langfristiger Programme zu engagieren. Nach Meinung von Blumberg vergeben viele damit eine Chance, sich im Kampf um junge Talente gegenüber anderen Arbeitgebern Wettbewerbsvorteile zu sichern.

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Die Studie „HAND IN HAND: ,Corporate Volunteering’ als Instrument der Organisationsentwicklung in Deutschland“ ist inklusive Empfehlungen zur Vorgehensweise für eine erfolgreiche Planung und Umsetzung von Corporate Volunteering-Programmen bei brands & values erhältlich.


 

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