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News, 27.11.2009
Studie
Werbung im BtoB-Bereich verlagert sich ins Netz
Deutsche Unternehmen verschieben ihre Werbebudgets zunehmend ins Internet: Laut einer aktuellen Studie setzen immer mehr Werbetreibende im BtoB-Umfeld (Business-to-Business) auf Keyword-Advertising und Online-Werbung.
Qualifizierte Werbeumfelder, allen voran das Internet, haben im BtoB-Bereich stark an Bedeutung gewonnen. Das zeigen die Ergebnisse der von TNS-Infratest im Auftrag der Business-Suchmaschine „Wer liefert was?“ durchgeführten Studie „Werbung im Business-to-Business 2009“. Danach ist das sogenannte Keyword-Advertising (76%) in Form von Suchmaschinenmarketing und Business-Suchmaschinen-Einträgen inzwischen das meist genutzte Instrument im BtoB-Umfeld, gefolgt von Online-Werbung (61%) und Werbeanzeigen in Fachzeitschriften (61%). Ebenfalls beliebt sind Messen (54%) und „Below-the-line“-Aktivitäten (45%) wie Pressearbeit und Sponsoring. Auf den weiteren Plätzen folgen Außenwerbung (40%), Print-Werbung in Publikumszeitschriften (31%) und  Verkaufsaktionen am Point of Sale (29%). Am seltenstem im BtoB-Bereich zum Einsatz kommen TV- (5%) und Radio-Werbung (9%).

Die steigende Bedeutung von Online-Medien in Sachen Unternehmenskommunikation und Werbestrategie zeigt insbesondere der Vergleich der aktuellen Studienergebnisse mit denen aus dem Jahr 2007. So hat sich der Anteil der Unternehmen, die auf Keyword-Advertising setzen, von 2007 bis 2009 um 19 Prozent erhöht. Auch Online-Werbung (plus 6 Prozent), Below-the-Line-Aktivitäten und Print-Werbung in Fachzeitschriften (jeweils plus 4 Prozent) gewannen an Bedeutung, wohingegen alle anderen Kommunikationsmaßnahmen an Stellenwert verloren. Den stärksten Bedeutungsverlust erfuhren POS-Aktivitäten und Print-Werbung in Publikumszeitschriften (jeweils minus 9 Prozent), gefolgt von Außenwerbung (minus 8 Prozent). Messen, TV-Werbung und andere Werbeformen verloren jeweils fünf Prozent und Radio-Werbung drei Prozent.


„Die Studienergebnisse zeigen in beeindruckender Weise, wie rasant der Stellenwert des Online-Marketings und insbesondere des Keyword-Advertisings auch im B-to-B-Bereich wächst“, kommentierte Dr. Michael Ceyp, Professor für Marketing an der Fachhochschule Wedel, die Studienergebnisse. Den Grund für diese Entwicklung sehen die Studienautoren insbesondere in dem Umstand, dass Keyword-Advertising Unternehmen, die mit ihren Angeboten ausschließlich andere Firmen adressieren, effiziente Möglichkeiten zur Zielgruppeneingrenzung bietet.

„Gerade in schwierigen Wirtschaftszeiten ist gutes Marketing effizientes Marketing“, erklärte Andrew Pylyp, Geschäftsführer der Wer liefert was? GmbH. Budgetverschiebungen in Richtung Keyword-Advertising und klassischer Online-Werbung seien daher eine logische Folge, da das Internet für Unternehmen beste Möglichkeiten biete, kostengünstig, effizient und messbar zu werben. „Für B-to-B-Unternehmen verspricht eine Kombination aus Print-Anzeigen in Fachtiteln und gezieltem Keyword-Advertising in Verbindung mit weiteren Onlinemarketing-Maßnahmen zur Kundengewinnung ein hohes Aufkommen an qualifizierten Kontakten und optimale Ergebnisse“, so die Empfehlung des Experten.

[Quelle: Wer liefert was? GmbH]
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