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News, 19.11.2012
Security-Studie
KMU bei IT-Sicherheit oft zu sorglos
Das Thema IT-Sicherheit nimmt in Großunternehmen einen höheren Stellenwert ein als in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Dies zahlt sich einer Studie zufolge aus.
Das geringere Sicherheitsbewusstsein von KMU zeigt sich u.a. auch in einem stärkeren Einsatz nichtlizensierter Low Budget-Lösungen, vor allem bei kleinen Unternehmen.
Das geringere Sicherheitsbewusstsein von KMU zeigt sich u.a. auch in einem stärkeren Einsatz nichtlizensierter Low Budget-Lösungen, vor allem bei kleinen Unternehmen.
Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) werden häufiger von Schadsoftware wie Viren und Trojanern (engl. „Malware“) befallen als Großunternehmen und Konzerne. Das geht aus einer im Juli dieses Jahres durchgeführten Studie  von Security-Softwareherstellers Kaspersky Lab hervor, in der B2B International weltweit insgesamt mehr als 3.300 IT-Entscheider aus Unternehmen mit mehr als 10 PC-Arbeitsplätzen in 22 Ländern rund um das Thema IT-Sicherheit befragt hat. So gaben in dieser fast zwei Drittel der befragten Kleinunternehmen mit 10 bis 99 Arbeitsplätzen (63%) und 60 Prozent der mittelgroßen Unternehmen mit 100 bis 999 Arbeitsplätzen an, in den vergangenen zwölf Monaten eine Malware-Infizierung in ihrem Netzwerk festgestellt zu haben. Großunternehmen mit mehr als 1.000 PC-Arbeitsplätzen hatten seltener mit Schadsoftware zu kämpfen: Hier stellen der Umfrage zufolge Industriespionage (bspw. gezielte Hackerangriffe zum Ausspähen  bzw. Diebstahl von Forschungsergebnissen) sowie Pishing, also das Abgreifen von persönlichen Nutzerdaten (bspw. Zugangsdaten) über gefälschte Websites,  und so genannte Denial of Service“ (DoS)-Attacken – gezieltes Lahmlegen von Servern und Datennetzen – das größte IT-Sicherheitsbedrohungspotenzial dar.

KMU tendieren bei IT-Sicherheit eher zu kostengünstigen Lösungen

Kaspersky Lab zufolge ergab die Studie, dass Großunternehmen tendenziell größeren Wert auf ausgereifte, hochentwickelte IT-Sicherheitslösungen legen als KMU. So kommen für die Hälfte der befragten Großunternehmen im Bereich IT-Security ausschließlich kostenpflichtige und lizensierte Lösungen in Frage. Von kleinen Organisationen mit 10 bis 99 Computer-Arbeitsplätzen vertreten dagegen 70 Prozent die Ansicht, dass auch  nichtlizensierte Produkte einen angemessenen Schutz vor Sicherheitsattacken bieten.

„Insgesamt verfügen große Unternehmen über ein höheres Maß an IT-Sicherheitsbewusstsein und –kompetenz“, fasst Kaspersky Lab zusammen. Dass viele KMU hier Luft nach oben haben, zeigt sich auch beim Thema Prävention, wie etwa dem Identifizieren potenzieller Sicherheitslücken. So räumten 19 Prozent der kleinen und 15 Prozent der mittelgroßen Unternehmen ein, in Fragen der IT-Sicherheit erst dann aktiv zu werden, wenn etwas passiert sei. Lediglich ein Viertel agiert beim Thema Sicherheit nach eigener Meinung „tatsächlich proaktiv“. „Diese Ergebnisse zeigen, dass gerade der Mittelstand oftmals noch allzu leichtfertig mit dem Thema IT-Sicherheit umgeht“, so das Kaspersky Lab.

Ein englischsprachiger Komplettbericht mit allen Ergebnissen der Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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