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News, 09.06.2011
Schub an Großaufträgen
Deutsche Industrie mit kräftigem Orderplus
Die deutsche Industrie hat im April einen unerwartet starken Anstieg der Bestellungen verzeichnet. Motor bei den Auftragseingängen war vor allem der Export.
Trotz Auftragsplus zeigt der Zweimonatsvergleich: Der Auftragseingang in der Industrie verliert an Fahrt.
Trotz Auftragsplus zeigt der Zweimonatsvergleich: Der Auftragseingang in der Industrie verliert an Fahrt.
Nach einem kräftigen Dämpfer im März hat die Industrienachfrage wieder deutlich angezogen. Wie das das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekannt gab, stiegen im April die Auftragseingänge in der deutschen Industrie gegenüber März preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,8 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten nach dem kräftigen Auftragsminus im Vormonat März (revidiert: -2,7%) lediglich mit einem Orderzuwachs um 2,0 Prozent gerechnet. „Der Anteil an Großaufträgen war überdurchschnittlich“, erklärte das Ministerium.

Die stärkste Dynamik beim Bestelleingang verzeichnete die Industrie im Ausland, aus dem im April 3,4 Prozent mehr Orders kamen als im März. Auch aus dem Inland kamen wieder mehr Impulse. Hier erhöhte sich Nachfrage nach Industrieerzeugnissen um 2,1 Prozent. Den stärksten Nachfrageschub vermeldete die Investitionsgüterindustrie mit einem Auftragszuwachs von 4,9 Prozent. Die Nachfrage nach Konsumgütern erhöhte sich ebenfalls kräftig um 3,6 Prozent. Im Bereich der Vorleistungsgüter dagegen gingen die Auftragseingänge leicht um 0,3 Prozent zurück.

Industrielle Nachfragedynamik schwächt sich dennoch ab


Wie aus dem weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich hervorgeht, zeigt Wachstumskurve beim Bestelleingang inzwischen jedoch klar nach unten. So gingen die Bestellungen im Zeitraum März/April gegenüber Januar/Februar saisonbereinigt leicht um 0,4 Prozent zurück (Ausland: -0,5%; Inland: -0,3%). Dabei stand bei den Investitionsgüterherstellern sowie in der Konsumgüterindustrie ein Auftragsminus von jeweils 1,2 Prozent und im Vorleistungsgüterbereich ein Auftragsrückgang um 0,3 Prozent zu Buche. In den beiden Monaten zuvor waren die Auftragseingänge insgesamt noch auf Zweimonatssicht um 1,4 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Auftragseingänge im Zeitraum März/April 2011 kalenderbereinigt um 10,3 Prozent (Ausland: +13,3%; Inland: +6,8%). Auch hier hat sich die Wachstumskurve gegenüber Januar/Februar (+14,3%) deutlich abgeschwächt. Im Dreimonatsvergleich der Zeiträume Februar bis April gegenüber November bis Januar bleiben die Auftragseingänge mit einem saisonbereinigten Zuwachs um 1,6 Prozent zwar ebenfalls aufwärtsgerichtet. Laut Ministerium flachte sich jedoch auch hier die Aufwärtsentwicklung etwas ab.
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