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News, 09.03.2011
Sattes Auftragsplus
Guter Jahresauftakt für die deutsche Industrie
Die deutsche Industrie hat zu Beginn des Jahres deutlich mehr Bestellungen erhalten als im Dezember. Am stärksten zogen die Auftragseingänge aus dem Inland an.
 Besonderen Grund zur Freude hatten im Januar die Hersteller von Vorleistungsgütern. Auch auf Zweimonatssicht stand hier ein Auftragsplus.
Besonderen Grund zur Freude hatten im Januar die Hersteller von Vorleistungsgütern. Auch auf Zweimonatssicht stand hier ein Auftragsplus.
Die deutsche Industrie ist gut ins neue Jahr gestartet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mitteilte, stiegen die Auftragseingänge in der deutschen Industrie kalender- und saisonbereinigt im Januar gegenüber Dezember um 2,9 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur ein Auftragsplus von 2,5 Prozent erwartet. Im Dezember letzten Jahres war der Auftragseingang noch um 3,6 Prozent zurückgegangen.

Geschuldet war das deutliche Auftragsplus vor allem einem kräftigen Anziehen der Inlandsnachfrage, die sich im Januar um 4,5 Prozent erhöhte. Aus dem Ausland gingen 1,5 Prozent mehr Orders ein, wobei die Zahl der Großaufträge aus dem In- und Ausland laut BMWi erneut unter dem Durchschnitt lag. Den stärksten Nachfrageschub gab es bei Vorleistungsgütern, deren Produzenten auf Monatssicht ein Auftragsplus von 4,5 Prozent verbuchten. Bei den Investitionsgüterherstellern stiegen die Auftragseingänge, nachdem sie im Dezember noch um 6,6 Prozent zurückgegangen waren, um 2,0 Prozent und im Segment Konsumgüter um 0,8 Prozent.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November verbuchte die deutsche Industrie saisonbereinigt einen Anstieg der Bestellungen um 0,4 Prozent. „Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Monat November aufgrund von Großaufträgen besonders auftragsstark war“, berichtete das Ministerium. Die stärkste Dynamik ging auf Zweimonatssicht vom Ausland aus mit einem Auftragsplus von 0,8 Prozent, während die Inlandsnachfrage nahezu stagnierte (-0,1%), wobei in diesem Zeitraum allein die Hersteller von Vorleistungsgütern das Volumen an Neuaufträgen steigern konnten (+1,0%). Im Bereich der Investitionsgüter dagegen stagnierten die Bestellungen (+0,0%), im Bereich Konsumgüter gingen sie sogar zurück (-0,7%). Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich November bis Januar gegenüber August bis Oktober verzeichnet die deutsche Industrie ein Auftragsplus von 3,6 Prozent.

„Bei starken Schwankungen in den Einzelmonaten bleiben die Auftragseingänge damit auch in der Tendenz klar aufwärts gerichtet“, so das Ministerium. Das gilt vor allem für die Jahresbilanz, die im  Zweimonatsvergleich auch weiterhin ein sattes Plus ausweist. So lagen die Auftragseingänge in der deutschen Industrie im Zeitraum Dezember/Januar kalenderbereinigt um 17,7 Prozent über dem Vorjahresniveau, wobei sich das Ordervolumen aus dem Inland auf Jahressicht um 12,2 Prozent erhöhte und das aus dem Ausland um 24,4 Prozent.
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