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Sachsen-Anhalt: Böhmer will keinen Wahlkampf gegen Bullerjahn

Scheidender Ministerpräsident zeigt Sympathie für SPD-Kandidaten; CDU-Politiker betont auch seinen Respekt vor Angela Merkel.
(PM) Berlin/Magdeburg, 24.01.2011 - Der scheidende Ministerpräsident von Sachsen Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), wünscht sich nach den Landtagswahlen im März eine Fortsetzung der Großen Koalition von Union und SPD in Magdeburg. „Für das Land wäre es das Beste, wenn die jetzige Koalition fortgeführt würde. Mit einer starken CDU an der Spitze, versteht sich“, sagt Böhmer in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“. Als seinen Nachfolger möchte er zwar am liebsten den Unions-Spitzenkandidaten Reiner Haseloff sehen, der bislang noch als Wirtschaftsminister in der Koalition tätig ist. Aber Böhmer will nach eigenen Angaben trotzdem „keinen Wahlkampf“ gegen den SPD-Herausforderer und bisherigen Finanzminister Jens Bullerjahn machen. Zur Begründung sagt der Ministerpräsident, dass er beide Kandidaten „als Persönlichkeiten durchaus schätze und mit beiden richtig gut zusammengearbeitet“ habe.

Zudem entspreche es nicht seinem Verständnis, „Politik nur nach dem Parteibuch zu machen“, sagt Böhmer weiter und betont: „Man sollte einen Vorschlag nicht in erster Linie danach beurteilen, aus welchem Lager er kommt. Auf diese Art der Auseinandersetzung habe ich mich noch nie eingelassen.“

Lobende Worte findet Böhmer in dem „Super Illu“-Interview auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel – obwohl sein Verhältnis zu der CDU-Vorsitzenden als gelegentlich schwierig gilt. „Ich beneide sie nicht um die vielen Sitzungen und Diskussionen, die sie in Brüssel aushalten muss. Und ich bewundere ihre Fähigkeit, mit schwierigen Männern fertig zu werden“, erklärt Böhmer. „Wie sie es schafft, mit lauter Leuten auszukommen, die vor allem deutsches Geld haben wollen, ohne unnötig zu provozieren oder zu verärgern, das nötigt mir schon Respekt ab.“ Gleichzeitig räumt er allerdings ein: „Sie ist sicher gelegentlich enttäuscht über mich. Aber ich versuche, den Schmerz klein zu halten.“
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