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News, 15.11.2011
Run auf „smartes Fernsehen“
Absatz von Smart TV-Geräten boomt
Immer mehr Deutsche erwerben ein TV-Gerät mit Internetanschluss, auch Smart TV genannt. Nur die wenigsten nutzen dieses bislang allerdings zum Gang ins Internet, ergab jetzt eine Erhebung.
Nach einer BITKOM-Umfrage ist ein Internetanschluss beim TV-Erwerb für mittlerweile jeden zweiten Deutschen kaufentscheidend.
Nach einer BITKOM-Umfrage ist ein Internetanschluss beim TV-Erwerb für mittlerweile jeden zweiten Deutschen kaufentscheidend.

Hybride TV-Geräte erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Nach einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM wurden seit dem Start des sogenannten Smart TV in Deutschland im Jahr 2009 bis heute etwa vier Millionen internetfähige Fernseher verkauft. Damit verfüge dem Verband zufolge bereits rund jeder zehnte Haushalt in Deutschland über ein TV-Gerät mit Internetanschluss. Mit steigender Tendenz: Allein im September dieses Jahres belief sich der Absatz dem Verband zufolge auf etwa 226.000 Stück, womit sich der Absatz binnen Jahresfrist in Deutschland nahezu verdoppelt hat (September 2010: 126.000 Stück). Für das Gesamtjahr 2011 erwartet der Verband in Deutschland bei den Smart TV-Geräten einen Absatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent auf 3,5 Millionen Stück.

Allerdings zeigt sich, dass nur ein kleiner Teil der Smart TV-Besitzer die digitalen Möglichkeiten bislang auch tatsächlich nutzt. So greifen gerade einmal 13 Prozent der Deutschen, die ein TV-Gerät mit Internetanschluss besitzen, über dieses aktiv auf Netz zu. Zum Vergleich: Mit dem eigenen Rechner surfen dem BITKOM nach inzwischen 99 Prozent der PC- und Notebook-Besitzer im Internet, und immerhin ein gutes Viertel aller Bundesbürger geht bereits per Smartphone oder Tablet online (27%). Dem Verband nach sehe hier die Mehrheit der Experten die Entwicklung ähnlich wie bei beim Umbruch der Mobilfunknutzung. „Internetfähige Handys gibt es seit 1999; der eigentliche Durchbruch kam aber erst ein paar Jahre später, als speziell auf Mobiltelefone ausgerichtete Inhalte verfügbar waren. Ähnlich wird die Entwicklung voraussichtlich auch beim Fernsehen sein, sobald die Anzahl der Videoangebote im Netz zunimmt, die speziell auf TV-Geräte ausgelegt sind“, so der BITKOM.

Ein Vorteil hybrider TV-Geräte ist, dass sich über diese neben den klassischen TV-Programmen auch eine stetig wachsende Zahl neuer Kanäle über das Internet empfangen lassen und online aktuelle Kinofilme angesehen werden können (Video on Demand). Des Weiteren eröffnet der neue Standard HbbTV die Möglichkeit, direkt zum ausgewählten TV-Programm programmbegleitende Informationen abzurufen oder direkt zu weiteren internetbasierten TV- und Videoangeboten des jeweiligen Sendes umzuschalten. Eine weitere interessante Möglichkeit, die mit dem Smart TV einhergeht, ist der nachträgliche Abruf verpasster Sendungen. Auch TV-Apps seien dem Verband nach immer mehr im Kommen. „Genau wie bei einem Smartphone ermöglichen diese kleinen Programme z.B. Videotelefonie oder den Abruf von Wetterdiensten“, so der BITKOM. Für den Umstieg auf das „smarte Fernsehen“ braucht es nicht mal ein Hybrid-TV-Gerät, da ältere TV-Geräte ohne Internetanschluss auch optional mit sogenannten Set-Top Boxen für das Internet entsprechend aufgerüstet werden können.

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