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News, 12.01.2012
Rückläufige Produktion
Deutsche Industrie drückt auf die Bremse
Das Produzierende Gewerbe hat im November die Erzeugung stärker eingeschränkt als erwartet. Am stärksten schraubten die Produzenten von Vorleistungsgütern ihre Produktion zurück.
Die Produktion im Schlussquartal 2011 zeigt klar nach unten, auch bei den Investitionsgüterproduzenten.
Die Produktion im Schlussquartal 2011 zeigt klar nach unten, auch bei den Investitionsgüterproduzenten.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe ist im November nach einem Anstieg im Oktober wieder gesunken. Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge ging die Produktion auf Monatssicht um 0,6 Prozent zurück. Ökonomen hatten für November lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Grund für den niedrigeren Ausstoß war eine deutliche Produktionseinschränkung in der Industrie, die ihre Produktion auf Monatssicht um 1,0 Prozent zurückfuhr. Vor allem Vorleistungsgüterproduzenten senkten ihren Ausstoß deutlich. Laut Ministerium ging hier die Produktion auf Monatssicht um 1,4 Prozent zurück. Aber auch die  Investitionsgüterindustrie und die Konsumgüterhersteller produzierten weniger als im Oktober (-1,0 bzw. 0,7%). Im Bauhauptgewerbe stieg dagegen die Erzeugung kräftig an. Hier erhöhte sich der Ausstoß im November binnen Monatsfrist um 4,5 Prozent.

Auf Zweimonatssicht sank die Erzeugung ebenfalls. Hier weist das Produzierende Gewerbe im Zeitraum Oktober/November gegenüber August/September einen Produktionsrückgang um preis-, kalender- und saisonbereinigt 0,9 Prozent aus. Verantwortlich für den Rückgang ist auch hier die Produktionsentwicklung in der Industrie, die auf Zweimonatssicht die Produktion um 1,4 Prozent zurückfuhr, während das Bauhauptgewerbe die Erzeugungsleistung um 3,1 Prozent nach oben schraubte. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Produktion dem Ministerium zufolge dagegen zu, demnach der Ausstoß im Zeitraum Oktober/November um 3,8 Prozent höher lag als im Vergleichszeitraum 2010.

„Die zurückhaltende Bestelltätigkeit in der Industrie und im Baugewerbe signalisiert, dass sich die Gesamterzeugung in den kommenden Wintermonaten weiter nur verhalten entwickeln dürfte“, kommentierte das Ministerium die aktuellen Zahlen.

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