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REHM GmbH u. Co. KG Schweißtechnik
Pressemitteilung

Reduzierte Rauchentwicklung beim Schweißen dank REHM

Dieses Schweißgerät produziert viel weniger Rauch! Bessere Qualität dank Arbeitsschutz.
(PM) Uhingen, 17.04.2015 - Beim Schweißen und bei ähnlichen Verfahren (thermisches Spritzen, Löten und thermisches Schneiden) werden Schweißrauche freigesetzt. In höherer Konzentration ist dieser Rauch gesundheitsgefährdend für die Mitarbeiter. Nach arbeitsrechtlicher Regelung ist der Arbeitgeber verpflichtet, alle Gefahren, die bei der Arbeit auftreten können, vor Aufnahme der Arbeit zu ermitteln, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung der Gefahr zu treffen. Die Reihenfolge der Arbeitsschutzmaßnahmen ist dabei genau vorgegeben: Zuforderst müssen Arbeitgeber Schweißtechniken anwenden und Zusatzwerkstoffe einsetzen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Erst nachgeordnet folgen lüftungstechnisch, organisatorische und hygienische Vorkehrungen sowie personenbezogene Schutzmaßnahmen, wie etwa das Tragen von Atemschutz.

Arbeitgeber müssen handeln. Das Einhalten der Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ist die Aufgabe des Arbeitgebers, er darf aber auch Personen mit Weisungsbefugnis, wie Meister oder Produktionsleiter schriftlich mit dem Arbeitsschutz betrauen Die Belastung im Einzelfall muss anhand der Konzentration von giftigen Stoffen in der Luft am Arbeitsplatz ermittelt werden.

Experimentelle Untersuchung der Emissionsraten verschiedener Stromquellen. Entwickler der REHM GmbH haben in gemeinsamer Arbeit mit Fügetechnikforschern aus Aachen die Emmissionsraten von Schweißrauch einer Reihe von Stromquellen und Schweißverfahren untersucht und verglichen. Zu Zwecken der experimentellen Analyse wurden jeweils miteinander vergleichbare Parameterkombinationen ausgewählt, mehrere Nähte geschweißt und der auftretende Rauch mit einer DIN-EN-ISO-15011-konformen Absaughaube auf Glasfaserfiltern gesammelt. Die Auflagemassen wurden durch Auswiegen und Differenzbildung bestimmt und auf die Schweißzeit normiert, sodass sich eine untereinander vergleichbare Emissionsrate in mg/s gemessen ergab. Die so ermittelten Messdaten zeigten im Vergleich, dass sich die Emission von Schweißrauch bei den verschiedenen Lichtbogenarten deutlich unterscheidet. Beim Sprühlichtbogen kann durch eine kurze Einstellung des Lichtbogens die Rauchentwicklung reduziert werden. Im Kontrast hierzu, kann es beim Schweißen mit Pulslichtbogen zu einer signifikant größeren Streuung der Emissionsraten kommen. Bei langer Einstellung des Pulslichtbogens entspricht die Rate der Rauchemission in etwa der Emission beim Sprühlichbogen. Durch Schweißen mit einem kurz eingestellten Pulslichtbogen kann die Schweißrauchentwicklung in deutlichem Maße verringert werden. Beim REHM-Gerät MEGA.PULS FOCUS, das für den Schweißprozess FOCUS.PULS geeignet ist, traten bei der Analyse weniger als 3 mg/s Emissionen von Schweißrauch auf. Eine Wettbewerbsanlage für Impulsschweißtechnik erzeugte unter den gleichen Bedingungen 3,8 mg/s und daher 31 Prozent stärkerer Rauchentwicklung. Nicht anders eine weitere Wettbewerbsanalge, die 3,6 mg/s Schweißrauch erzeugte.

Mehr als 50 Prozent weniger Schweißrauch beim Impulsschweißen. Bei einem optimal eingestellten Pulslichtbogen kann die Emissionsrate von Schweißrauch um mehr als die Hälfte gegenüber einem normalen Sprühlichtbogen reduziert werden. Bei einer Drahtvorschubgeschwindigkeit von 10 m/min, einer Spannung von etwa 26 V und Strömen um 260 A wurde bei der MEGA.PULS FOCUS ein Wert von 2,87 ± 0,24 mg/s gemessen. Das Konkurenzgerät, das diesem Wert am nächsten kommt, lag bei 6,04 ± 0,36 mg/s. Das bedeutet im Ergebnis, dass der FOCUS.PULS von REHM mehr als die Hälfte weniger Schweißrauch im Vergleich zu einem konventionellen Sprühlichtbogen-Schweißgerät erzeugt. Auch bei höheren, Strömen, Spannungen und Geschwindigkeiten waren deutliche Unterschiede zwischen den im Vergleich eingesetzten Geräten zu messen. So ergaben sich bei einem Drahtvorschub von 12 m/min, einer Spannung von 30 V und Strömen um 300 A noch um ein Drittel geringere Emissionsraten (2,72 ± 0,34 mg/s zu 4,80 ± 0,32 mg/s) für den Schweißverfahren von REHM.

Gesunde Arbeitsplatzbedingungen steigern Produktivität. Gute Bedingungen am Arbeitsplatz sind nicht nur für die Gesundheit der Beschäftigten ausschlaggebend, sondern auch dem Unternehmer, der für sie sorgt. Denn Beschäftigte, die in einer sauberen Umgebung arbeiten können, sind zufriedener mit ihrer Arbeit als solche, die ständig schädlichen Stoffen ausgesetzt sind. Eine höhere Zufriedenheit mit der Arbeit macht sich wiederum beim Krankheitsausfall positiv bemerkbar. Es ist erwiesen, dass im Endeffekt der Arbeitsoutput qualitativ besser ist und sich die Wirtschaftlichkeit der Firma insgesamt erhöht.

Rehm Schweißtechnik - www.rehm-online.de/
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