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Prof. Dr. Bernd Weber spricht beim Qualitätszirkel Neuro-, Stress- & Gesundheitsmanagement

Der Neurologe und Heisenberg-Professor Bernd Weber forscht fachübergreifend zu den Wirtschaftswissenschaften zu menschlichem Entscheidungsverhalten.
(PM) Bonn, 29.11.2011 - „Kann die Hirnforschung helfen wirtschaftliches Entscheiden besser zu verstehen?“ Diese Frage war Ausgangspunkt der Jahresabschlussveranstaltung des Qualitätszirkels in den Räumen der life & brain GmbH auf dem Gelände Bonner Universitätsklinik.

Nach der Einführung in den Vortrag durch den Moderator, Dr. med. Peter Hufnagel, Oberarzt im DRK-Klinikum Altenkirchen eröffnete Prof. Weber den Abend mit einem kurzen Statement zur aktuellen Stand der Forschung. Die Teilnehmer erhielten einen Überblick über die neurobiologische Grundlage und über ökonomische Präferenzen von Menschen. Das Entscheidungsverhalten wird maßgeblich bestimmt durch drei Faktoren, der sozialen Präferenz des Entscheidenden, einer zeitlichen Präferenz sowie seiner Risikoneigung.

Wirtschaftlich relevant z.B. für Arbeitgeber sind die Untersuchungen zur Wirkung von Anreizsystemen auf die Motivation. Spannend ist hierbei die Frage, welcher Reiz löst die größere Motivation aus und bei wem. Genügt es hier beispielsweise die Mitarbeiter für herausragende Tätigkeiten wertschätzend zu loben oder ist ein Bonus ein wirksameres Anreizsystem?

Interessant ist die Fragestellung insbesondere auch für Händler, denn der, dem es gelingt das Belohnungssystem seiner potenziellen Kunden anzusprechen, wird eine größere Kaufmotivation entfachen als andere.

Spannend indes ist darüber hinaus die Betrachtung von Geschlechts- und Kulturunterschiede im ökonomischen Verhalten. Kenntnisse, gewonnen aus empirischer Forschung, können hier hilfreiche Empfehlungen geben.

Das Konsumentenverhalten ist einer der Schwerpunkte der Arbeit von Weber, die allerdings tiefgreifender ist und sich auf die Hintergründe des Entscheidungsverhaltens von Menschen insgesamt bezieht.

Als Résumé des interessanten Vortrags erfuhren die Teilnehmer/-innen, dass Neuroökonomische Forschung die Gründe „irrationaler“ ökonomischer Verhaltensweisen besser zu verstehen hilft; Oxytocin Vertrauen steigert; die Aktivierung des Belohnungssystems risikobereiter macht; starke Marken den Geschmack und Präferenzen beeinflussen und Erwartungen Erfahrungen beeinflussen können.

Diese Erkenntnisse werden durchaus auch heute schon im Geschäftsleben genutzt – ohne, dass die Verbraucher dies auf den ersten Blick bemerken.

Im Anschluss an den Vortrag lud Moderator Dr. med. Peter Hufnagel die Teilnehmer/-innen des Qualitätszirkel zum Get together mit Diskussion. Der Dank des rein ehrenamtlich organisierte Qualitätszirkel unter Leitung von Hufnagel galt insbesondere dem Geschäftsstellenleiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank Bonn – Stefan Dombrowski – der den Kreis zu einem besonders guten Tropfen einlud und darüber hinaus Elke Prüske von Jacques Weindepot in Bonn-Endenich, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

Die Organisation des Qualitätszirkels liegt in den bewährten Händen von Andrea Moersdorf, Inhaberin von Moersdorf Consulting, der Unternehmensberatung für Praxen und Kliniken mit Schwerpunkt Neuro-Marketing sowie dem da Vinci Zentrum Rheinland.
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