Fast alle deutschen Unternehmen schreiben ihre Stellenangebote mittlerweile online aus. Die erste Wahl sind hierbei Online-Stellenbörsen. Zeitungen hingegen nutzen für die Personalbeschaffung nurmehr sechs von zehn befragten deutschen Firmen.
Online-Stellenbörsen boomen. Das laut comScore im dritten Quartal 2009 mit Abstand meist genutzte Jobportal war das der Bundesagentur für Arbeit (7,9 Millionen Besucher), gefolgt von StepStone (3,2 Mio.), Jobrapido (2,8 Mio.) sowie Stellenmarkt.de (2,6 Mio.) und Monster (2,5 Mio.). Bild: Screeshot-Auszug BA-Jobbörse.
Das Internet hat sich in Deutschland zum meist genutzten Medium in Sachen Recruiting entwickelt. So schreiben inzwischen 95 Prozent der deutschen Firmen ihre Stellenangebote auf Online-Stellenbörsen, der eigenen Unternehmenswebsite oder in Social Networks aus. Auf Zeitungen und Fachzeitschriften greifen zum Recruiting nur 85 Prozent der Personalabteilungen zurück. Das geht aus einer aktuellen BITKOM-Umfrage unter 1.357 deutschen Unternehmen hervor. Den größten Mehrwert sieht danach jedoch die absolute der Mehrheit weiterhin in einem Mix, wonach rund acht von zehn befragten Unternehmen (81%) beim Recruitment auf eine Kombination von On- und Offline-Medien setzen.
Am beliebtesten sind Online-Jobportale: 80 Prozent der deutschen Firmen schreiben hier Vakanzen aus. Weitere 61 Prozent der Unternehmen inserieren in Zeitungen und 50 Prozent veröffentlichen ihre Job-Offerten auf der eigenen Website. Rund jedes vierte Unternehmen (24%) schreibt freie Stellen zudem in Fachzeitschriften aus, und gut ein Fünftel (21%) nutzt fach- bzw. branchenspezifische Stellenportale. Auch Social Networks gewinnen für die Personalbeschaffung immer stärker an Bedeutung, speziell bei Unternehmen aus der internetaffinen Hightech-Branche. Jeder fünfte IKT-Anbieter (19%) ist in solchen Foren diesbezüglich ganz gezielt aktiv. Branchenübergreifend trifft das derzeit nur auf 12 Prozent der deutschen Firmen zu.
[Quelle:
BITKOM]