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News, 05.02.2013
Wenig Interesse an Personalarbeit 2.0:
Arbeitgeber nutzen Social Media bislang kaum
Soziale Medien genießen in der Personalarbeit von Unternehmen bislang nur geringe Relevanz: Wie eine Umfrage jetzt ergab, nutzt aktuell nur jeder zehnte Arbeitgeber Social Media gezielt als Kommunikationskanal.
Meist sind es noch in erster Linie Großunternehmen, die Social Media im HR-Bereich strategisch nutzen. (Bild: Screenshots der Karriere-Seiten von Siemens und der Telekom).
Meist sind es noch in erster Linie Großunternehmen, die Social Media im HR-Bereich strategisch nutzen. (Bild: Screenshots der Karriere-Seiten von Siemens und der Telekom).
Personalarbeit in Social Media ist für die meisten Personaler derzeit noch kein Thema. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Personalservices-Anbieters ADP unter 50 Personalentscheidern aus Unternehmen verschiedener Branchen. Danach setzt erst jedes vierte befragte Unternehmen Social Media in Sachen Recruiting, Employer Branding & Co. strategisch ein (10%) oder ist zumindest gerade dabei, in dieser Richtung konkrete Pläne umzusetzen (14%). Die große Mehrheit der Befragten stuft das Social Web dagegen personalpolitisch aktuell noch nicht als wichtig ein: Mehr als die Hälfte der Entscheider sehen für die Personalarbeit in Social Media zurzeit noch keinen Bedarf (56%), der Rest plant dieses Thema erst im Lauf der kommenden zwei Jahre strategisch anzugehen (20%).

"Soziale Medien und Netzwerke sind für Unternehmen zwar wichtig, um das Image als Arbeitgeber zu verbessern und um im Kampf um Fachkräfte neue Talente als Mitarbeiter zu rekrutieren", so Prof. Andreas Kiefer, General Manager South and Central Europe und Vorsitzender der Geschäftsführung der ADP Employer Services GmbH. Meistens bleibe dieses Potenzial jedoch noch ungenutzt.

Dass die Bedeutung des Social Web als Kommunikationskanal von vielen Arbeitgebern unterschätzt wird, verdeutlicht auch ein weiteres Ergebnis der Befragung, demnach die Online-Personalarbeit noch überwiegend statisch abläuft. So zeigt sich knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (46%) mit den bestehenden personalpolitischen Inhalten auf der eigenen Firmenwebsite zufrieden. Jedes fünfte Unternehmen nutzt die Website zwar zur Personalarbeit, ist allerdings mit den Ergebnissen nach eigener Auskunft unzufrieden (20%). Gut ein Viertel plant sogar, in Zukunft ganz auf Personalinhalte auf der eigenen Unternehmenswebsite zu verzichten (26%).
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