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News, 16.09.2015
Nervöser Kapitalmarkt
Aktiensparer brauchen langen Atem
Seit dem Allzeithoch am 10. April 2015 hat der DAX rund ein Fünftel seines Wertes verloren. Allein im vergangenen Monat August war ein Minus von zehn Prozent zu verzeichnen. Auch im Ausland haben die Aktienkurse den Rückzug angetreten. Ist die Börsenrally vorbei?
Was viele nicht wissen: Realisierte Kursverluste aus Aktien können mit Gewinnen verrechnet werden (Bild: panthermedia.net / Thorsten Frisch).
Was viele nicht wissen: Realisierte Kursverluste aus Aktien können mit Gewinnen verrechnet werden (Bild: panthermedia.net / Thorsten Frisch).
Auf den Börsenparketten der Welt herrscht derzeit höchste Nervosität. Die Aktienkurse befinden sich auf Talfahrt. Der Aktien-Boom scheint erst einmal vorbei. Steht sogar ein neuer Crash bevor? Versetzt eine mögliche Zinswende der US-Notenbank diese Woche die Börsen in Aufruhr? Niemand kann die Zukunft vorhersehen. Doch Anleger wissen: Nach jedem Tief kommen auch wieder neue Hochs. Die Erfahrung zeigt, dass Aktienanlagen langfristig hohe Renditechancen bieten. Wer zum Beispiel in einen repräsentativen Querschnitt von DAX-Aktien investierte, konnte nach einer Haltedauer von 20 Jahren auch im ungünstigsten Fall eine jährliche Rendite von im Schnitt wenigstens fünf Prozent erzielen, oft waren es sogar acht Prozent und mehr. Dafür muss der Anleger kurzfristig allerdings immer wieder mit stärkeren Kursschwankungen rechnen. Aktiensparen ist also nichts für schwache Nerven.

Was viele nicht wissen: An Veräußerungsverlusten können Aktiensparer das Finanzamt oft genug beteiligen. Voraussetzung ist, dass die Aktien nach 2008 gekauft wurden. Dann sind realisierte Kursverluste aus Aktien mit Gewinnen aus Aktien verrechenbar. Wenn es sich um Geldanlagen im Inland handelt, übernehmen die Banken die Verlustrechnung für den Anleger. Bleibt am Jahresende mangels verrechenbarer Gewinne ein Überhang, überträgt die Bank diesen auf das nächste Jahr und verrechnet die Verluste dann mit künftigen Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien. Es sei denn, der Kunde will seine Verluste im Rahmen der steuerlichen Veranlagung geltend machen. Dann muss er bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung bei seiner Bank beantragen. Wer seine Aktien vor 2009 erworben hat, kann Verluste zwar nicht mit Gewinnen verrechnen. Dafür bleiben beim Verkauf dieser „alten“ Aktien aber auch Kursgewinne steuerfrei.

cs/Postbank

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