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News, 11.02.2014
Mobile Malware
Dubiose Apps als Türöffner für mobile Schadprogramme
Cyberkriminelle nehmen nach einer Meldung des IT-Security-Anbieters Kaspersky Lab zunehmend Smartphone- und Tablet-Nutzer ins Visier. Besonders beliebt als Angriffsmethode: als App getarnte Schadprogramme, sogenannte mobile Malware.
Bei Google Play gibt es laut BrainApp mittlerweile mehr als eine Millionen Android-Apps. (Bild: Screenshot der Google Play-Website)
Bei Google Play gibt es laut BrainApp mittlerweile mehr als eine Millionen Android-Apps. (Bild: Screenshot der Google Play-Website)
Laut Kaspersky Lab gibt es derzeit über 220.000 einzigartige mobile Schadprogramme. Mehr als 34 Prozent davon sind seit November 2013 aufgetaucht. Die Cyberkriminellen konzentrieren sich vor allem auf Android-Nutzer. 98 Prozent der mobilen Schädlinge attackieren die Google-Plattform. Kaspersky Lab identifizierte zudem bis Ende Januar 2014 10 Millionen schädliche Android-Apps.

Einer Auswertung von AppBrain zufolge gab es Ende Januar beo Google Play gut 1,1 Millionen Android-Apps. In inoffiziellen App-Stores finden sich deutlich mehr Apps zum Download. Diese Apps aus Drittanbieter-Stores sind im Vergleich weitaus schädlicher. Kaspersky Lab hat mittlerweile 10 Millionen dubiose Apps auf dem Radar. Cyberkriminelle nutzen schädliche Apps, um Schadcode zu verbreiten.

„Mobile Malware beschäftigt IT-Sicherheitsexperten und Anwender zunehmend. Da die Nutzer heutzutage vermehrt Internetdienste wie Soziale Netzwerke, Online-Shopping, Browsing, App-Einkäufe und in der Zwischenzeit auch Online-Banking via Smartphone und Tablet nutzen, rückt diese Zielgruppe zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen“, sagt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Über 60 Prozent aller schädlichen Apps verfügen sogar über eine Botnetz-Funktionalität, um zeitnah auf neue Anforderungen reagieren und neue Funktionen für die Schadsoftware hinzufügen zu können.“

In den meisten Fällen haben es schädliche Programme auf die Finanzdaten von Nutzern abgesehen, wie beispielsweise bei der mobilen Version des aus Russland stammenden Carberp-Trojaners [3]. Carberp ist die mobile Version eines Windows Trojaners, welcher die Zugangsdaten für das Online-Banking abgreift und an die Cyberkriminellen weiterleitet. Laut Kaspersky Lab werden die meisten gefährlichen Android-Apps derzeit in Russland programmiert.

Um eine Infizierung des Smartphones oder Tablets zu vermeiden, gibt Kaspersky Lab Nutzern die folgenden Tipps:
  • Den Entwickler-Modus nur bei Bedarf kurzzeitig auf dem Gerät aktivieren
  • Die Funktion „Installation von Apps von anderen Quellen als Play Store erlauben“ nur in Ausnahmesituationen aktivieren
  • Nur Apps aus offiziellen Quellen installieren
  • Bei der Installation einer neuen App sorgfältig die angefragten Rechte prüfen
  • Mobilen Virenschutz wie Kaspersky Internet Security for Android [4] nutzen
  • Wie auf dem PC das Betriebssystem, soweit möglich, sowie alle genutzten Apps immer auf dem aktuellen Stand halten

Weitere Informationen zur mobilen Bedrohungslage finden sich im „Kaspersky Security Bulletin 2013/2014“, das als kostenloses E-Book zum Download zur Verfügung steht.

Quelle: Kaspersky Lab

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