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News, 07.02.2012
Mittelstandsbarometer
Mittelstand ist optimistisch
Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich im Januar weiter aufgehellt. Laut KfW-ifo-Mittelstandsbarometer bewerten Deutschlands Mittelständler die weitere Geschäftsentwicklung so optimistisch wie seit fünf Monaten nicht mehr.
 Folge der Zuversicht im Mittelstand: Der Indikator zu den Beschäftigungserwartungen stieg ebenfalls auf ein 5-Monatshoch.
Folge der Zuversicht im Mittelstand: Der Indikator zu den Beschäftigungserwartungen stieg ebenfalls auf ein 5-Monatshoch.
Das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand hat sich zu Jahresbeginn erneut verbessert. Wie aus dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervorgeht, legte der mittelständische Geschäftsklimaindex im Januar gegenüber Dezember um 1,5 auf 17,5 Saldenpunkte zu. Das ist der höchste Stand seit August 2011(17,6 Punkte). Damit hat sich die Stimmung unter den kleinen und mittelgroßen Unternehmen im Januar den dritten Monat in Folge verbessert. Der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zufolge sei dies normalerweise ein Indiz für eine konjunkturelle Besserung. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen zogen sogar so stark an, dass auch die etwas schlechteren Bewertungen zur aktuellen Lage den Aufwärtstrend des Mittelstandindex nicht stoppen konnten. Auch notiert der Teilindikator zu den Geschäftsprognosen der Unternehmen mit nunmehr 4,5 Punkten erstmals seit September letzten Jahres wieder im positiven Bereich und damit über dem langfristigen Durchschnitt. Besser hatten kleine und mittelgroße Firmen in Deutschland die Geschäftsaussichten zuletzt im Juli 2011 bewertet. Hinzu komme der KfW zufolge, dass sich die Verschlechterung der Lageurteile im historischen Vergleich auf einem weiterhin außerordentlich hohen Niveau vollziehe und diese angesichts der über weite Teile des letzten Jahres rückläufigen Geschäftserwartungen nicht überraschend komme.

„Die Zuversicht im Mittelstand zu Jahresbeginn ist aus konjunktureller Sicht ermutigend und bestätigt uns in unserer im Vergleich zu anderen Instituten merklich optimistischeren Konjunkturprognose für 2012“, konstatierte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. So halte die KfW denn auch in diesem Jahr einen kalenderbereinigten Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent für weiterhin wahrscheinlich. Ab dem Frühjahr gehe die KfW laut Irsch von einer deutlichen Erholung aus. Auch sei die kräftige Stimmungsverbesserung in der exportorientierten Industrie ein klares Indiz, dass die Weltwirtschaft nicht ins Bodenlose fallen werde, sondern die Schwächephase möglicherweise sogar bereits zu überwinden beginne. Für eine umfassende Entwarnung sei es Irsch zufolge aber noch zu früh. „Solange die Schuldenkrise und die damit verbundenen Unsicherheiten nicht überzeugend eingedämmt sind, sind abrupte Vertrauensverluste, weitere Verwerfungen an den Finanz- und Kreditmärkten und damit auch herbe konjunkturelle Rückschläge jederzeit möglich“, so der Chefvolkswirt der KfW.
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