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Pressemitteilung

Memmert investiert in den Standort Deutschland

Memmert setzt weiterhin auf ein gesundes Wachstum auf dem weltweiten Markt für Laborgeräte. Der Schwabacher Hersteller von Wärmeschränken und Klimaschränken nimmt eine neue Stanz-Biege-Linie mit einer Gesamtinvestitionssumme von 3 Mio. € in Betrieb.
(PM) Schwabach, 06.09.2010 - Laut Spectaris, dem Fachverband Analysen-, Bio- und Labortechnik, sanken die Umsätze der deutschen Unternehmen in diesem Industriebereich im Krisenjahr 2009 um rund 8% gegenüber dem Vorjahr. Entgegen diesem Trend hatte Memmert (www.memmert.com) seinen Umsatz annähernd gehalten und liegt im August 2010 bereits im hohen zweistelligen Bereich über dem Vorjahresumsatz und damit auf einem gesunden Wachstumskurs. Geschäftsführerin Christiane Riefler-Karpa stellte bei der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Anlage klar, dass auf die in der Vergangenheit so erfolgreiche Firmenpolitik weiter aufgebaut werde. Statt sich wie andere Wettbewerber auf Masse zu setzen sich dem Preiskampf zu stellen, und dabei Abstriche bei der Qualität in Kauf nehmen zu müssen, werde man sich weiterhin im Qualitätssegment positionieren und darüber hinaus individuelle Kundenwünsche zu absolut wettbewerbsfähigen Konditionen realisieren.

3 Mio. € Investitionssumme beanspruchte die neue Salvagnini Bearbeitungslinie für das Stanzen und Biegen von Blechen. Mit 36 Metern Gesamtlänge ist sie eine der größten und modernsten Installationen dieser Art in Europa. Zusammen mit bereits abgeschlossenen Großinvestitionen wie beispielsweise einem neuen Geräteprüfzentrum, stellt es einen zentralen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Memmert-Fertigung am Standort Deutschland dar und sichert damit in Folge 150 Arbeitsplätze, mit steigender Tendenz.

Die neue Bearbeitungslinie steht am Ende eines 2-jährigen innerbetrieblichen Projektes. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart wurde die Fertigung mit dem Ziel, noch schneller auf Wünsche nach individueller Geräteausstattung eingehen können, möglichst viele Neuentwicklung zügig in die Serienfertigung zu überführen und vor allem wesentlich schneller als in der Vergangenheit zu liefern, umstrukturiert.

Mit 60 bis 85% Zeitersparnis rechnet man in Zukunft pro gefertigtem Blechteil, bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität. Sonderwünsche können ohne Veränderungen des Produktionsablaufs problemlos integriert werden, da die neue Anlage auch bei einer Stückzahl von 1 rentabel arbeitet. Betriebswirtschaftliche Vorteile sind darüber hinaus Einsparungen bei Logistik und Platzbedarf sowie die Verschnittreduzierung um 50%, die nicht nur der Umwelt nützt, sondern bei den hohen Preisen für Edelstahlbleche auch erhebliche Kosteneinsparungen bedeutet.
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Frau Angelika Henneberg
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Bereits in der dritten Generation entwickelt und fertigt die Memmert GmbH mit mehr als 150 Mitarbeitern an zwei Standorten in Deutschland Laborgeräte. Das Produktportfolio setzt sich aus Wärmeschrank, Brutschrank, Sterilisator, ...
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