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News, 27.06.2007
Management-Umfrage
Für Führungskräfte zählt vor allem Einfluss, nicht das Geld
Nach Angaben von StepStone ist nur jede fünfte Führungskraft mit ihrem eigenen Arbeitsplatz zufrieden. Die Leistungsbereitschaft unter den Führungskräften ist dennoch angestiegen, wie eine aktuelle Umfrage belegt. Die meisten Führungskräfte streben demnach nicht in erster Linie nach Geld, sondern insbesondere nach Einfluss, um Dinge zu bewegen.
Schenkt man einer jüngsten Umfrage der Online-Stellenbörse StepStone.de unter 90.000 Arbeitnehmern Glauben, sind 42 Prozent der deutschen Führungskräfte fest entschlossen, in diesem Jahr noch ihren Arbeitgeber zu wechseln. Eine bedrohliche Situation für viele Unternehmen, die auch der Human Resources Beratungs- und Outsourcingdienstleister Hewitt Associates in einer aktuellen Studie benennt und Maßnahmen der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung zur vordringlichsten Aufgabe im Personalmanagement erklärt. Wie eine aktuelle Umfrage Beratungsunternehmens Saaman Consultants AG belegt, ist jedoch das, was Führungskräfte motiviert und an den eigenen Arbeitgeber bindet, nicht das Geld, sondern die Möglichkeit im Unternehmen zu bewegen.

„Die Motivation, Karriere zu machen, wird weniger von materiellen Gründen als vielmehr vom Streben nach Einfluss bestimmt», so Wolfgang Saaman, Chef des Unternehmens. So gaben bei den 30- bis 40-jährigen Führungskräften zwei Drittel (66%) der Befragten an, höheren Einfluss einem höheren Einkommen vorzuziehen. Den höchsten Stellenwert genießt der Faktor „Einfluss“ bei Führungskräften im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. In dieser Altersgruppe legten mehr als drei Viertel (77%) der Befragten mehr Wert auf eine einflussreichere Position als auf mehr Geld. Im Kreis der über 50-Jährigen waren es noch 74 Prozent. So komme es Saamann zufolge gerade ab einem Jahreseinkommen von über 150.000 Euro vielen Managern auf einen Euro rauf oder runter letztlich nicht an.

Die Leistungsbereitschaft der Führungskräfte in jedem Falle ist gestiegen. Laut Saaman sei speziell bei jungen Führungskräften die Botschaft vom unternehmerischen Handeln ankommen. So gaben 91 Prozent der unter 40-jährigen Führungskräfte an, jederzeit bereit zu sein, Freizeit zu Gunsten Ihres Jobs zu opfern. Anders bei den 40- bis 50-Jährigen: Dort sank der Anteil derer, die den Beruf vor ihre Freizeit stellen, auf nur noch rund drei Viertel (76 Prozent). Unter den über 50-Jährigen ist gar für jede zweite Führungskraft (48%) der Freizeitfaktor wichtiger als der Beruf. Wie Saamann ausführt seien viele dieser Führungskräfte auf der Karriereleiter dort ankommen, wo sie beruflich hin wollten. Aus diesem Grund diene für sie der Job in erster Linie nur noch als existenzielles Polster, um ihr Leben in der Freizeit genießen zu können.

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