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Konfliktmanagement und interkulturelle Mediation in der beruflichen Weiterbildung

(PM) Göttingen, 22.04.2010 - 22.04.2010: Interkulturelle Begegnungen sind in der globalisierten Welt zum Alltag geworden. Aber nicht immer gelingt es, diese konfliktfrei zu gestalten. Oftmals kommt es zu Missverständnissen und Konflikten, wenn Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung aufeinandertreffen. Alleinige Verantwortung oder „Schuld“ hat in solchen interkulturellen Konflikten niemand – es sind einfach zwei „Weltsichten“, die aufeinandertreffen. Hier ist ein Konfliktmanagement gefordert, das über die Ansätze, die innerhalb der eigenen Kultur eingesetzt werden, hinaus geht. Gleichzeitig sollte nicht jeder Konflikt, der sich zwischen Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft ereignet, „kulturalisiert“ werden, d.h. einzig auf diesen Fakt zurückgeführt werden.

Interkulturelle Mediation berücksichtigt als strukturiertes Verfahren des Konfliktmanagements beides: Sowohl die persönliche, individuelle Ebene als auch die kulturelle, die möglicherweise zur Entstehung des Konflikts beigetragen hat.
Der interkulturelle Mediator oder die interkulturelle Mediatorin kann durch konstruktive Konfliktlösung aus der vermeintlich ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation schaffen, sodass beide Konfliktparteien den Konflikt als Chance für effektive Veränderungen der Beziehungsgestaltung erkennen können. Er sieht aus der neutralen Position heraus beide Konfliktparteien und kann Lösungsansätze im Gespräch herausarbeiten. Als Vermittler im interkulturellen Konflikt sind seitens des Mediators besondere interkulturelle Kompetenz und kulturspezifisches Wissen gefordert.

Interkulturelle Mediation ist ein dementsprechend aktuelles Thema in der Weiterbildung. IKUD® Seminare bietet deshalb vom 27.-28. Mai 2010 das Seminar „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ an. In diesem Einführungsseminar werden die grundlegenden Kenntnisse zum Themenfeld „Interkulturelle Mediation“ vermittelt. Gemäß dem praxisbezogenen Ansatz von IKUD® Seminare lernen die Teilnehmenden nicht nur theoretische Hintergründe und Modelle (5 Phasen der Mediation, Konflikteskalationsstufen usw.) kennen, sondern machen in Rollenspielen und Übungen Erfahrungen auch auf der praktischen Ebene.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gewinnen einen Überblick über das Thema und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenz sowie Fähigkeiten für das Arbeitsfeld Mediation. Qualifikationen in diesem Bereich sind für jeden Trainer und Coach, aber auch generell im Personalbereich und in Organisationen, essentiell. In sozialen Berufen nimmt die Wichtigkeit von Spezialisten für interkulturelle Konfliktlösung ebenso zu wie in Hochschulen oder Unternehmen, die global agieren. Insofern bieten sich zahlreiche Optionen für den Einsatz derart qualifizierter Mitarbeiter. Auf Arbeitnehmerebene bedeutet diese Zusatzqualifikation eine Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt.

Interessierte an der Veranstaltung „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ – und dem kompletten Seminarangebot im Bereich interkulturelle Kompetenz von IKUD® Seminare - wenden sich an das Team in der Geschäftsstelle Göttingen.
PRESSEKONTAKT
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Herr M.A. Alexander Reeb
Groner-Tor-Straße 33
37073 Göttingen
+49-551-3811278
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