VOLLTEXTSUCHE
News, 22.05.2015
Sicherheitsstudie
Kleinunternehmen unterschätzen Gefahren von Smartphone & Co.
Die Nutzung von privaten Endgeräten in Unternehmen ist mittlerweile Alltag. Die Risiken, die damit einhergehen, werden einer Studie nach jedoch gerade von kleinen Firmen vielfach unterschätzt.
Besonders beliebt bei Cyberkriminellen: öffentliche Hotspots in Cafes und Restaurants. Sie laden, weil vielfach ungeschützt, zum Datenklau geradezu ein.
Besonders beliebt bei Cyberkriminellen: öffentliche Hotspots in Cafes und Restaurants. Sie laden, weil vielfach ungeschützt, zum Datenklau geradezu ein.
Abruf von Geschäftsmails auf dem eigenen Smartphone, Zugriff auf Kundendaten und Unternehmensdokumente mit dem eigenen Tablet – der Einsatz privater Endgeräte, im Fachjargon „BYOD“ (Bring-your-own-Device) genannt, hat sich Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt. So gaben in einer Ende letzten Jahres von Kaspersky durchgeführten Studie knapp zwei Drittel der befragten Führungskräfte und Mitarbeiter (62 %) an, im Arbeitsalltag privat genutzte Smartphones und Tablets zu verwenden. Dass hiermit ein nicht unbeträchtliches Gefahrenpotenzial für die Datensicherheit im Unternehmen einhergeht, wird dagegen oft verdrängt, verharmlost oder übersehen. So erklärten in der Studie 32 Prozent der Kleinunternehmen, in BYOD-Konzepten die IT-Sicherheit betreffend kein Gefährdungspotenzial zu sehen. Auch gaben mehr als 80 Prozent der Kleinbetriebe an, an Sicherheitskonzepten für mobile Endgeräte derzeit nicht interessiert zu sein. „Kleine Unternehmen sorgen sich also wenig um die Sicherheit mobiler Geräte; ihrer Meinung nach sind kostenlos verfügbare Lösungen für Smartphones und Co. ausreichend“, so Kaspersky.

Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Mitarbeiter, wie die Studie ergab, der Meinung sind, dass für Sicherheitsbelange allein der Arbeitgeber verantwortlich ist.  Als Ergebnis stehe Kaspersky nach, dass die mobile Sicherheit sowohl von Seiten der Unternehmen als auch von Seiten der Beschäftigten vernachlässigt wird und als Folge gefährliche Sicherheitslücken im Unternehmensnetzwerk entstehen, die von Cyberkriminellen oder auch von skrupellosen Wettbewerbern ausgenutzt werden können.

„Immer mehr Geschäftsleute setzen ihr persönliches Smartphone für die Arbeit ein. Denn mit Laptops und Smartphones kann heutzutage Geschäftliches auch außerhalb des Büros erledigt werden“, so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Es besteht allerdings die Gefahr, dass dadurch wichtige Unternehmensdaten verloren gehen – beispielsweise durch Verlust oder Diebstahl privater Mitarbeitergeräte oder über von Cyberkriminellen ausgenutzte mobile Sicherheitslücken im Unternehmensnetzwerk.“

cs/Kaspersky
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG