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News, 02.01.2013
Karriere-Frust
Viele Deutsche beruflich unzufrieden
Viele Deutsche hadern mit der eigenen Karriere und dem eingeschlagenen Berufsweg: Nach einer aktuellen Erhebung würde jeder zweite deutsche Arbeitnehmer beruflich gern die Uhr zurückdrehen...
Deutsche Arbeitnehmer schieben deutlich häufiger Karriere-Frust als Beschäftigte in Österreich und in der Schweiz.
Deutsche Arbeitnehmer schieben deutlich häufiger Karriere-Frust als Beschäftigte in Österreich und in der Schweiz.
Die Volksweisheit „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ gilt auch für die Wahl des eigenen Berufswegs. Denn dieser lässt sich später, nachdem das Studium oder die Berufsausbildung sowie den ersten Arbeitsjahre hinter sich gebracht sind, nicht so ohne weiteres korrigieren. Viele Deutsche würden dies jedoch am liebsten tun, wie eine Umfrage der Stellenbörse Monster jetzt ergab. So erklärten in dieser 49 Prozent der in Deutschland befragten Arbeitnehmer, dass sie den einst eingeschlagenen Berufsweg nicht noch einmal gehen, sondern beruflich etwas völlig anderes machen würden.  Mehr als jeder dritte deutsche Arbeitnehmer würde, so er neu entscheiden könnte, zumindest einige Dinge anders machen (37%). Lediglich sieben Prozent sind mit dem eigengeschlagenen Karriereweg nach eigener Auskunft absolut zufrieden. Weitere sieben Prozent empfinden ihre aktuelle Tätigkeit zwar nicht als Traumjob, würden aber vermutlich auch im Falle einer zweiten Chance den gleichen Weg einschlagen.

In Österreich und in der Schweiz ist es erheblich besser um die Jobzufriedenheit bestellt: Hier würde nur eine Minderheit der Arbeitnehmer beruflich einen völlig anderen Weg einschlagen. 47 Prozent der Österreicher und 51 Prozent der Schweizer würden zwar in mancher Hinsicht etwas anders vorgehen, im Großen und Ganzen am eigenen Karriereweg jedoch nur wenig ändern. Allerdings sind auch in Österreich nur sieben Prozent mit ihrer aktuellen Tätigkeit und dem Verlauf der eigenen Karriere absolut zufrieden. In der Schweiz liegt dieser Anteil  mehr als doppelt so hoch: Hier würde immerhin rund jeder siebte Arbeitnehmer (16%) genau den gleichen Karriereweg einschlagen.

„Es gibt viele Ursachen warum Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Karriereweg sind“, kommentierte Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster, die Ergebnisse. „Häufig spielen dabei Stress, ein zu geringes Gehalt, unrealistische Zielvorgaben des Vorgesetzten, mangelnde Karriereaussichten oder eine Veränderung der privaten Lebenssituation eine Rolle.“
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