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News, 19.01.2016
Security-Studie
Interne Sicherheitsvorfälle in Unternehmen an der Tagesordnung
Nach einer Studie des Security-Experten Kaspersky Lab hatten im vergangenen Jahr drei Viertel aller Unternehmen IT-Sicherheitsvorfälle zu beklagen, die auf interne Schwachstellen oder auf Beschäftigte zurückzuführen waren.
In vielen Unternehmen ist Datendiebstahl für Beschäftigte ein Kinderspiel.
In vielen Unternehmen ist Datendiebstahl für Beschäftigte ein Kinderspiel.
Eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab bringt alarmierendes an den Tag. So hat der Sicherheitsanbieter ermittelt, dass im Untersuchungszeitraum 73 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen intern verursachte Sicherheitsvorfälle hatten. In fast der Hälfte aller Fälle, die zum Verlust vertraulicher Daten führten, waren es Mitarbeiter, auf die die Datenverluste zurückzuführen waren. Der wirtschaftliche Schaden für kleine und mittelständische Unternehmen betrug im Durchschnitt bis zu 80.000 US-Dollar. Bei der Studie wurden weltweit über 5.500 Unternehmens-IT-Entscheider aus 26 Ländern über IT-Sicherheitsthemen befragt.

Die Kaspersky-Studie offenbart daneben, dass 21 Prozent der Unternehmen, die von einem internen Sicherheitsvorfall betroffen waren, auch den Verlust wertvoller Daten zu beklagen hatten – mit negativen Folgen für das eigene Unternehmen. Verschwinden interne Unternehmensdaten, geschieht das zu 28 Prozent unabsichtlich und zu 14 Prozent mit Vorsatz.  Kritische Firmendaten fließen zudem über verlorene mobile Mitarbeitergeräte ab. So gaben 19 Prozent der befragten Organisationen an, mindestens ein mobiles Gerät mit geschäftskritischen Daten im vergangenen Jahr verloren zu haben.

Interne Schwachstellen kosten bis zu 1,29 Millionen US-Dollar

Der Verlust von Daten in Folge unbeabsichtigter und/oder vorsätzlicher interner Vorfälle, kostet kleine und mittelständische Unternehmen im Durschnitt bis zu 80.000 US-Dollar – für große Firmen belaufen sich die Kosten auf bis zu 1,29 Millionen Dollar.

Die Studie von Kaspersky Lab beschäftigt sich auch mit von Mitarbeitern bewusst initiiertem Betrug. So berichten 15 Prozent der befragten Unternehmen über Situationen, bei denen Ressourcen wie Geldmittel für private Zwecke missbraucht wurden. Auch wenn der Prozentsatz hier gering erscheint, die Schäden in Folge solcher Vorfälle sind hoch: Kleine und mittelständische Unternehmen müssen durchschnittlich 40.000 US-Dollar und große Firmen über 1,3 Millionen US-Dollar aufwenden.

„Sicherheitslösungen allein können keinen hundertprozentigen Schutz für Unternehmensdaten liefern“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Gefragt sind mehrschichtige Cybersicherheitsansätze, unterstützt von Security Intelligence Services und spezifischen Lösungen in Kombination mit Sicherheitsrichtlinien und -prozessen.“

Mehrschichtiger Schutz

Kaspersky Lab rät Unternehmen und Organisationen zu umfassenden Sicherheitsansätzen. Nur so können sowohl externe als auch interne Cybergefahren adäquat bekämpft werden. Dazu zählen:

•    DDoS-Schutz,
•    professionelle Anti-Phishing-Technologien,
•    Schutz mobiler Geräte,
•    Sicherung virtueller Infrastrukturen
•    sowie besonderer Schutz für Finanztransaktionen.

cs/Kaspersky

Bild: PantherMedia / pasergey
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