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News, 17.03.2014
Insolvenzstatistik 2013
Deutlich weniger Insolvenzen in Deutschland
Die robuste Konjunktur sowie die gute Lage am Arbeitsmarkt hat im vergangenen Jahr die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sowie die Zahl privater Insolvenzen deutlich sinken lassen.
Zum Jahresende zog die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im Jahresvergleich in Deutschland jedoch wieder an.
Zum Jahresende zog die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im Jahresvergleich in Deutschland jedoch wieder an.
Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge mussten 2013 in Deutschland 25.995 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das waren 2.302 bzw. 8,1 Prozent Unternehmensinsolvenzen weniger als im Jahr 2012. Zugleich war es das vierte Jahr in Folge, in dem sich die Zahl der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr verringert hat. Insolvenzen von Verbrauchern gab es ebenfalls 2013 deutlich weniger. Ihre Zahl verringerte sich das dritte Jahr in Folge und lag mit 91.200 Verbraucherinsolvenzen 6,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Hinzu kamen 20.137 Insolvenzen von ehemals Selbstständigen. Das waren 0,7 Prozent weniger als 2012. „Bei den ehemals selbstständig Tätigen dürfte in vielen Fällen eine Insolvenz ihres Unternehmens vorausgegangen sein“, so das Statistikamt. Daneben meldeten die Amtsgerichte 1.087 Insolvenzen von natürlichen Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen von einer Insolvenz betroffen waren. Ihre Zahl verringerte sich damit 2013 sogar um 16,8 Prozent. Die Gesamtzahl der Insolvenzen - inklusive 2.913 Nachlass- und Gesamtgutinsolvenzen (+ 3,7 %) –  belief sich auf 141.332 Fälle und unterschritt das Vorjahresniveau um 6,0 Prozent.

Die mit den Insolvenzen einhergehenden voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte 2013 auf eine Summe von insgesamt rund 37,8 Milliarden Euro. Das waren 13,9 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. 2013 war die Summe der durch Insolvenzen verursachten offenen Forderungen in Deutschland bei 51,7 Milliarden Euro gelegen.

Zum Jahresende setzt sich der Abwärtstrend bei den Unternehmensinsolvenzen fort. Im Dezember registrierten die Gerichte hier mit 1.800 Insolvenzen einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent. Anders bei den Verbraucherinsolvenzen: Ihre Zahl erhöhte sich mit 6.507 Fällen im Jahresvergleich um 4,3 Prozent. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag im Dezember 2013 mit 10.028 Fällen nach Auskunft der Statistikbehörde 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
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