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News, 31.10.2014
Weiterhin nur schwache Teuerung
Inflation in Deutschland stagniert auf tiefstem Stand seit knapp fünf Jahren
Rückläufige Energie- und Warenpreise haben die Inflation in Deutschland im Oktober weiter auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2010 gehalten. Gegenüber September gaben die Verbraucherpreise sogar nach.
Auch für Waren mussten deutsche Konsumenten im Oktober durchschnittlich weniger zahlen als ein Jahr zuvor.
Auch für Waren mussten deutsche Konsumenten im Oktober durchschnittlich weniger zahlen als ein Jahr zuvor.

Die Preisentwicklung in Deutschland zeigt weiter deflationäre Tendenzen. Im Oktober sind die Preise für Waren und Dienstleistungen vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge erneut im Schnitt nur 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Damit lag die Jahresteuerungsrate den vierten Monat in Folge so niedrig wie seit Februar 2010 (+ 0,6 %) nicht mehr und erneut weit unter dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Wert von knapp unter zwei Prozent, der bei den Währungshütern als Richtmarke für Preisstabilität gilt. Von Reuters befragte Ökonomen hatten im Oktober im Median mit einem leichten Anziehen der Inflation auf 0,9 Prozent gerechnet. Gegenüber September verbilligte sich das Leben insgesamt in Deutschland, nachdem die Preise zuletzt drei Monate in Folge binnen Monatsfrist konstant geblieben waren, sogar leicht um 0,3 Prozent.

Dämpfend auf die Preisentwicklung wirken weiterhin vor allem die Preise für Energie. Hierfür mussten Verbraucher in Deutschland im Oktober durchschnittlich 2,3 Prozent weniger zahlen als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Abwärtstrend bei den Energiepreisen weiter beschleunigt (Juni: - 0,3 %; Juli: - 1,5 %; August: - 1,9 %; September: - 2,2 %). Entlastet wird das Haushaltssäckel überdies durch kaum mehr steigende Warenpreise: Nach einer Quasi-Stagnation in den vergangenen drei Monaten (Juli: + 0,1 %;  August: + 0,2 %; September: + 0,3 %) lagen die Preise für Waren im Oktober sogar insgesamt leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats (- 0,1 %). Anders die Preise für Dienstleistungen. Hierfür mussten Verbraucher durchschnittlich 1,7 Prozent tiefer in die Tasche greifen als im Oktober 2013 (darunter Mieten: + 1,6 %).

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