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News, 31.07.2014
Verbraucherpreise steigen immer langsamer
Inflation in Deutschland auf Viereinhalb-Jahrestief
Die Verbraucherpreise sind im Juli in Deutschland im Jahresvergleich so langsam gestiegen wie seit Anfang 2010 nicht mehr. Nennenswerte Preisanstiege gab es lediglich bei Dienstleistungen, während die Preise für Nahrungsmittel nahezu stagnierten.
Die Preise für Waren und Nahrungsmittel steigen kaum mehr, Energie ist sogar deutlich günstiger - was die Verbraucher freut, bereitet den Ökonomen zunehmend Sorge.
Die Preise für Waren und Nahrungsmittel steigen kaum mehr, Energie ist sogar deutlich günstiger - was die Verbraucher freut, bereitet den Ökonomen zunehmend Sorge.
Vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamt nach hat sich die Inflation im Juli nach einer minimalen Beschleunigung im Vormonat wieder abgeschwächt. Wie das Statistikamt auf Basis erster Daten errechnete, lagen die Verbraucherpreise in Deutschland im Juli durchschnittlich lediglich 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das ist die niedrigste Jahresteuerungsrate seit Februar 2010. Damals waren die Verbraucherpreise sogar im Durchschnitt nur um 0,6 Prozent auf Jahressicht gestiegen. Gegenüber Juni mussten Verbraucher im Juli allerdings etwas mehr für Waren und Dienstleistungen zahlen (+ 0,3 %). Im Juni war die Jahresteuerungsrate von 0,9 Prozent im Mai auf 1,0 Prozent gestiegen.

Verantwortlich für die erneute Abschwächung der Inflation in Deutschland ist die anhaltend rückläufige Preisentwicklung bei Energie. So mussten Verbraucher im Juli für Haushaltsenergie und Kraftstoffe durchschnittlich 1,5 Prozent weniger zahlen als im Jahr davor. Im Juni waren die Preise für Energie nur leicht unter dem Vorjahresniveau gelegen (- 0,3 %).

Inflationsdämpfend wirkte zudem, dass Nahrungsmittel im Juli nur minimal teurer waren als im Vorjahresmonat (+ 0,1 % gegenüber Juli 2013). Im Juni hatten die Nahrungsmittelpreise im Schnitt sogar auf Jahressicht stagniert, nachdem sie im April und Mai noch deutlich um 1,8 beziehungsweise 0,5 Prozent gestiegen waren. Gleiche Preisentwicklung zeigte sich im Juli auch bei Waren, die ebenfalls gerade einmal 0,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat kosteten.

Dass das Preisniveau im Juli dennoch insgesamt auf Jahressicht leicht anzog, war anziehenden Preisen im Dienstleistungssegment geschuldet. Hier überstiegen die Preise das Vorjahresniveau im Schnitt um 1,5 Prozent (darunter Mieten: + 1,4 %).
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