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News, 13.05.2013
Industrie macht Dampf
Deutsche Produktion zieht weiter an
Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im März stark ausgeweitet. Auch im Zweimonatsvergleich erhöhte sich der Ausstoß deutlich.
Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern fuhren in der letzten Zeit die Produktion nach oben.
Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern fuhren in der letzten Zeit die Produktion nach oben.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe nimmt weiter Fahrt auf. Nach vorläufigen Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) produzierten Deutschlands Industrie- und Baubetriebe im März 1,2 Prozent mehr als im Februar. Von Reuters befragte Ökonomen hatten Medienberichten zufolge eigentlich im März, nachdem die Produktion im Februar aufwärts revidiert um 0,6 Prozent auf Monatssicht gestiegen war, im Mittel mit einem leichten Rückgang der Erzeugung um 0,1 Prozent gerechnet. „Die ökonomische Aktivität im Produzierenden Gewerbe hat sich im Verlauf des ersten Quartals belebt“, so das Ministerium.

Verantwortlich für die stärkere Produktionsdynamik war die Industrie. Hier erhöhte sich der Ausstoß gegenüber Februar über alle Industriesegmente hinweg um 1,4 Prozent. Produktionsaktiver zeigten sich vor allem die Investitionsgüterproduzenten. Sie fuhren ihre Produktion im März um 2,1 Prozent nach oben. Aber auch die Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten erhöhten ihren Ausstoß deutlich um 0,6 bzw. 1,0 Prozent. Auch von den Energiebetrieben wurde eine höhere Erzeugung gemeldet. Im Baugewerbe schwächte sich die Produktion dagegen deutlich ab: Hier ging der Ausstoß aufgrund der ungewöhnlich kalten Witterung gegenüber Februar um 3,1 Prozent zurück.

In der Zweimonatsbetrachtung erhöhte sich der Ausstoß ebenfalls. So überstieg die Produktion im Zeitraum Februar/März das Produktionsniveau der Monate Dezember/Januar um 0,9 Prozent. Produktionsausweitungen weisen auch in diesem Zeitraum die Industrie (+1,0 %) sowie die Energieerzeuger (+2,6 %) aus. Die Bauerzeugung schwächte sich dagegen ab (-1,6 %). Von den Industriesegmenten sind es vor allem die Investitionsgüterproduzenten, die in diesem Zeitraum für Impulse sorgten: Hier steht in der Zweimonatsbetrachtung ein Ausstoßplus von 2,8 Prozent zu Buche. Die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich im selben Zeitraum ebenfalls, wenn auch nur leicht (+0,3 %). „Die Erzeugung von Konsumgütern war dagegen deutlich rückläufig“, berichtete das Ministerium.

Im Vorjahresvergleich verlor die Produktion im Produzierenden Gewerbe allerdings an Fahrt (-2,2 % gegenüber Februar/März 2012), wobei die Bauerzeugung (-3,5 %) erheblich stärker hinter dem Vorjahresniveau zurückfällt als die Produktion der Industrie (-1,6%). Insgesamt verdichten sich jedoch dem Ministerium zufolge die Zeichen für eine weitere Belebung der deutschen Produktion: „Die sich verbessernde Auftragslage in der Industrie sowie die Nachholeffekte beim Bau dürften dem Produzierenden Gewerbe in den kommenden Monaten weiteren Auftrieb verleihen“, so das Ministerium.
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