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News, 20.11.2007
Importe
Konsumgüter aus China erobern immer mehr den deutschen Markt
In Deutschland werden immer mehr Produkte aus China verkauft: Fast sieben Prozent aller deutschen Importe kommen mittlerweile aus dem Reich der Mitte. Auch die Schwerpunkte bei den Wareneinfuhren haben sich verschoben: Bildeten vor wenigen Jahren noch vorrangig Textilien und Spielwaren den Löwenanteil bei den aus China importierten Waren, sind es inzwischen vor allem technologisch höherwertige Produkte, allen voran Mobiltelefone, Artikel aus der Unterhaltungselektronik und der EDV.
Einem Bericht des Statistischen Bundesamtes zufolge hat Deutschland im Jahr 2006 aus China Waren im Gesamtwert von 48,8 Milliarden Euro importiert. Mit einem Anteil von 6,7 Prozent an den deutschen Wareneinfuhren ist China damit im vergangenen Jahr nach Frankreich und den Niederlande zum drittwichtigsten Importeur für Deutschland aufgestiegen, noch vor den USA. Wie aus dem Bericht hervorgeht, hat China damit seinen Anteil am deutschen Importvolumen seit 1996 nahezu verdreifacht.

Prangte das Siegel „made in China“ lange Zeit in deutschen Landen vornehmlich auf Bekleidung, Schuhen oder Spielwaren, so haben sich die Anteile der importieren Warengruppen aus dem Reich der Mitte im Verlauf der letzten zehn Jahre immer mehr verschoben. Mit einem Volumen von 10,4 Millionen Euro der erste Platz und größte Anteil (gut 21%) entfiel im Jahr 2006 auf Artikel aus der Warengruppe "Nachrichtentechnik, Radio, TV, elektronische Bauelemente". Der Gesamtanteil chinesischer Produkte am deutschen Einfuhrvolumen in dieser Warengruppe (23%) hat sich seit 1996 (rund 4%) demnach fast versechsfacht. Bemerkenswert: Fast jedes zweite (46%) importierte Handy kam im vergangenen Jahr aus China.

Das zweitwichtigste Segment der aus China importierten Waren bildete die Gruppe "Büromaschinen und Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen", und darin in erster Linie die Produktgruppe Computer und Zubehör. Innerhalb der letzten Dekade hat sich der importierte Warenwert aus dieser Gruppe mehr als verfünffacht: 2006 betrug er 9,8 Milliarden Euro. Rund ein Drittel (31%) des Gesamtvolumens deutscher Einfuhren in dieser Gruppe war demnach „made in China“. Seit 1996 (etwas mehr als drei Prozent) hat sich dieser Anteil damit nahezu verzehnfacht.

Wenngleich im Ranking deutlich zurückgefallen, konnten auch die traditionellen chinesischen Einfuhrwaren wie Bekleidung (4,5 Milliarden Euro), Leder und Lederwaren inklusive Schuhe (1,9 Milliarden) sowie die Sammelkategorie "Möbel, Schmuck, Musikinstrumente, Sportgeräte und Spielwaren" (3,9 Milliarden) ihren Anteil am gesamten deutschen Einfuhrvolumen in den jeweiligen Warengruppen deutlich ausbauen. So hat sich der chinesische Anteil in der Kategorie Bekleidung seit dem Jahr 2000 (12%) auf 26 Prozent mehr als verdoppelt. Ähnlich gilt dies bei Leder und Lederwaren, wo China mittlerweile fast ein Drittel (29%) der Importe abdeckt (2000:15%). Am größten ist der Anteil von importierten Waren „made in China“ in der Warengruppe Spielwaren: Dort stieg der Anteil auf nahezu 60 Prozent (2000: 40%).

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