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News, 26.03.2013
Immobilien-Boom
Privates Immobilienvermögen in Deutschland stark gestiegen
Deutsche Privathaushalte setzen immer stärker auf Betongold: Einer Studie nach hat sich die Immobilienvermögen in privater Hand in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten gut verdoppelt.
Im EU-Vergleich liegt Deutschland allerdings beim Wohnungsneubau einer Studie der LBS Research zufolge nur im Mittelfeld.
Im EU-Vergleich liegt Deutschland allerdings beim Wohnungsneubau einer Studie der LBS Research zufolge nur im Mittelfeld.

Im Jahr 2011 besaßen Deutschlands Privathaushalte Häuser und Eigentumswohnungen im Wert von fast sechs Billionen Euro. Das ist wertemäßig mehr als doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Das geht aus einer Analyse des „Kompetenzfelds Immobilienökonomik“ am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hervor. Danach ist rund die Hälfte des gesamten materiellen Privatvermögens in Deutschland in Immobilien investiert. Damit ist das sogenannte Betongold nach wie vor die wichtigste Vermögensgrundlage deutscher Privathaushalte. Insgesamt verfügen dem Bericht des IW Köln zufolge 18,8 Millionen private Haushalte in Deutschland über Haus- und Grundbesitz. Das ist rund jeder zweite Privathaushalt (48%), wobei die Quote im Osten mit 39 Prozent deutlich niedriger liegt als im Westen (50%).

Oberes Einkommensfünftel besitzt drei Viertel des Immobilienvermögens

Wer wie viele Häuser und Grundstücke besitzt, hängt – wenig überraschend - stark von der Höhe des Einkommens ab: Während von den Privathaushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr 4.500 Euro gut 80 Prozent über Haus- und Grundbesitz verfügen, ist dies bei Haushalten mit einem Monatseinkommen von weniger als 1.300 Euro netto lediglich bei einem Fünftel (20%) der Fall. Aber auch die Haushaltsgröße ist ein wichtiges Kriterium: „Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto größer ist sowohl der Anteil als auch die Höhe des Immobilienvermögens“, so das IW Köln. Auch nimmt der Anteil der Immobilien- und Grundstückseigentümer mit steigendem Alter deutlich zu. So verfügen von den unter 40-Jährigen nur rund 20 Prozent über Immobilien und Grundbesitz, von den Rentnern dagegen rund 60 Prozent.

Bei der Verteilung des Immobilienvermögens habe sich dem IW Köln nach in den letzten Jahren kaum etwas geändert. „Nach wie vor besitzt das reichste Fünftel der Haushalte rund 75 Prozent des gesamten Netto-Immobilienvermögens“, so das Wirtschaftsforschungsinstitut. Zum Vergleich: 1993 waren auf das reichste Fünftel der Bevölkerung 72,4 Prozent des Immobilienvermögens in Deutschland entfallen.

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