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News, 26.04.2011
Ifo-Index
Deutsche Wirtschaft schraubt Erwartungen zurück
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April laut Ifo-Institut erneut leicht eingetrübt. Die aktuelle Wirtschaftslage stellt sich in den meisten Unternehmen jedoch weiterhin sehr günstig dar.
Während der Einzelhandel die aktuelle Lage nicht mehr ganz so gut bewertet wie zuvor, läuft es im Dienstleistungsgewerbe weiter prächtig.
Während der Einzelhandel die aktuelle Lage nicht mehr ganz so gut bewertet wie zuvor, läuft es im Dienstleistungsgewerbe weiter prächtig.
Schlechtere Erwartungen haben den Ifo-Geschäftsklimaindex im April den zweiten Monat in Folge leicht gedrückt. Nach Mitteilung des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung trübte sich das Konjunkturbarometer für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands leicht um 0,7 Punkte auf 110,4 Punkte ein, notiert aber immer noch höher als zu Jahresbeginn (Januar: 110,3 Punkte). Die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen hat sich dagegen erneut verbessert und wird der Ifo-Umfrage zufolge so gut bewertet wie seit über 20 Jahren nicht mehr. „Trotz erheblicher Risiken auf der internationalen Ebene geht es den Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet“, so Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Weiter in bester Form zeigt sich vor allem die deutsche Industrie. Zwar werden die Geschäftsaussichten von den Industriebetrieben nicht mehr ganz so positiv bewertet  wie im Vormonat, weshalb der Ifo-Index im Verarbeitenden Gewerbe leicht nachgab (-1,1 Punkte). Mit einem Indexwert von 28,8 Punkten bleibt das Geschäftsklima aber weiterhin sehr gut. Die aktuelle wirtschaftliche Lage wird von den Industrieunternehmen sogar noch besser beurteilt als im März. „Die vorhandenen technischen Kapazitäten lasten sie stärker aus als zu Jahresbeginn. Damit ist der Auslastungsgrad klar über seinem langjährigen Durchschnittswert“, so Sinn.

Im Bauhauptgewerbe wird die aktuelle Lage ebenfalls besser beurteilt als im März. Infolge einer deutlich positiveren Geschäftslage  zog hier der Ifo-Index im April auf -5,7 Punkte an (März: -7,2 Punkte). Die weitere Geschäftsentwicklung schätzten die befragten Bauunternehmen allerdings weniger günstig ein als im März. Die beste Stimmung herrscht jedoch im Dienstleistungsgewerbe, wo der Ifo-Geschäftsklimaindex  im April ebenfalls zulegte (+0,9 auf 28,9 Punkte) und der Teilindikator zur aktuellen Geschäftslage sogar auf einen neuen Höchstwert stieg. Auch planen hier die Unternehmen trotz leicht zurückgeschraubter Geschäftserwartungen ihre Beschäftigung weiter unvermindert zu erhöhen.

Im Groß- und Einzelhandel hat sich das Klima im April dagegen merklich abgekühlt (Großhandel: -3,6 auf 18,8 Punkte; Einzelhandel: -3,0 auf 9,1 Punkte). Sowohl im Großhandel als auch im Einzelhandel bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Lage schlechter als vergangenen Monat. Auch bezogen auf die Geschäftsentwicklung im kommenden Halbjahr ging der Ifo-Indikator in den beiden Handelsstufen gegenüber März zurück.
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