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News, 28.03.2011
Ifo-Geschäftsklima
Deutsche Wirtschaft bleibt auf Aufschwung-Kurs
Trotz Japan-Krise zeigt sich die deutsche Wirtschafts weiterhin stabil: Aktuellen Zahlen des Ifo-Instituts zufolge laufen die Geschäfte deutscher Unternehmen weiter gut. Allein im Hinblick auf die weitere Entwicklung trübte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft etwas ein.
Das Ifo-Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft bleibt weiter freundlich und auf Aufschwung gerichtet.
Das Ifo-Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft bleibt weiter freundlich und auf Aufschwung gerichtet.
Entgegen der Befürchtung vieler Ökonomen hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im März nur leicht verschlechtert. Wie das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) bekannt gab, ging der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands, nachdem er im Februar nach neun Anstiegen in Folge ein Allzeithoch erreicht hatte, im März nur minimal um 0,2 Punkte auf 111,1 Punkte zurück. Grund für den leichten Rückgang waren allein verschlechterte Erwartungen im Hinblick auf die weitere  Geschäftsentwicklung (-1,4 Punkte auf 106,5 Punkte), während die Urteile zur aktuelle Lage sogar noch besser ausfielen als im Februar (+1,0 Punkte auf 115,8 Punkte).

„Die Konjunkturampeln stehen unverändert auf grün. Deutschland befindet sich im Aufschwung“, gab Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn Entwarnung. Vor allem die deutsche Industrie zeigt sich robust. So stieg der Ifo-Index im Verarbeitenden Gewerbe im März erneut. Danach bewerteten die Industriebetriebe ihre aktuelle Lage so gut wie seit April 2007 nicht mehr. Auch bezogen auf die weitere Geschäftsentwicklung zeigen sich die Firmen weiter optimistisch, wenngleich auch nicht mehr ganz so ausgeprägt wie noch im Februar. Ein Zeichen für die gute Lage und die Zuversicht der Industriebetriebe ist überdies,  dass noch mehr Unternehmen als bislang ihren Personalbestand erhöhen wollen.

Im Einzelhandel fielen die Lagebeurteilungen der Unternehmen im März ebenfalls besser aus als im vergangenen Monat. Da die Einzelhändler aber die weiteren Geschäftsaussichten im nächsten Halbjahr nicht mehr ganz so positiv einschätzten, ging Index gegenüber Februar leicht auf 12,1 Punkte zurück (-0,4 Punkte). Im Großhandel gab der Geschäftsklimaindex ebenfalls leicht nach (-0,9 auf 22,4 Punkte), was vor allem gesunkenen Geschäftserwartungen geschuldet ist, während die aktuelle Geschäftslage fast ähnlich gut bewertet wird wie im vergangenen Monat.

Im Bauhauptgewerbe trübte sich das Klima dagegen mit einem Rückgang um 3,6 auf -7,2 Punkte etwas stärker ein, demnach die Baubetriebe die weitere Geschäftsentwicklung erheblich zurückhaltender einstufen und auch ihre derzeitige Geschäftslage geringfügig schlechter bewerten als vor einem Monat. Dennoch sieht Sinn auch im Bauhauptgewerbe  derzeit keinen Grund zu Sorge, demnach das Geschäftsklima trotz Rückgang weiterhin sehr freundlich bleibe.

Im Dienstleistungsgewerbe werden sowohl die aktuelle Lage als auch die weiteren Geschäftsaussichten zwar ebenfalls nicht mehr so günstig eingeschätzt wie noch im Februar. Mit einem aktuellen Indexwert von 28,0 Punkten zeigt sich die Branche allerdings auch weiterhin auf Wachstumskurs und blickt laut Sinn recht optimistisch in die nahe Zukunft. „Die Personalplanungen der Dienstleistungsunternehmen sind nahezu unvermindert auf eine Ausweitung der Mitarbeiterzahl ausgerichtet“, so der Ifo-Präsident.
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